Oster-Naschereien: Backen, Färben und Verstecken

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(Foto: Joanna Puzik)

Auch wenn eure Kinder noch klein sind, beim Kochen und Backen helfen macht riesig Spaß. Oft helfen die Kleinen auch schon beim Backen im Kindergarten, warum dann nicht auch zu Hause. Und wenn mal was daneben geht, nehmt es mit Humor – der Spaß steht im Vordergrund.

Das ist gerade für beruflich stark eingespannte Eltern eine nette Abwechslung, um den Stress der vergangenen Tage abzuschütteln. Jetzt steht Ostern auf dem Programm. Und auch wenn wir Corona bedingt gerade auf vieles verzichten und buchstäblich weiter fasten müssen, jetzt darf genascht und gelacht werden.

Wir backen einen Möhrenkuchen

Bei uns gibt es in diesem Jahr einen ganz besonderen Kuchen. Nicht weil er arg aufwendig ist, sondern weil unser Sohnemann ihn sich selbst am Computer ausgesucht und ausgedruckt hat. Ein Erfolgserlebnis, wenn ein Erstklässler merkt, dass Lesen nicht nur mühselig, sondern auch praktisch sein kann. Das Rezept ist ganz einfach (siehe Foto).

Alternativ: Wenn Möhrenkuchen nicht so euer Fall ist oder ihr für den Frühstückstisch noch etwas extra wollt, dann empfehlen wir euch diese Leckerei: Hasenbrötchen (mit Schokobons gefüllte Hefebrötchen).

Experiment: Eierfärben

Der Karfreitag und Karsamstag sind die idealen Tage, um mit dem Eierfärben zu starten, so sind sie noch frisch und bereit zum Verstecken und Verschenken.

(Foto: Joanna Puzik)

Ihr könnt weiße Eier hart kochen und mit Eierfasermalern oder normalen Filzstiften bemalen, mit Stickern bekleben oder einfärben. Das Eierfärben ist im Grunde ein kleines Experiment. Füllt jeweils ein Glas mit kaltem Wasser (200-25oml) und gebt zwei Esslöffel Essig hinzu. Dann löst ihr jeweils eine Eierfarbtablette (oder Blättchen) darin auf.

(Foto: Joanna Puzik)

Anschließend dürfen eure Kinder die gekochten (noch heißen) Eier vorsichtig mit einem Esslöffel hineinfallen lassen. Nun heißt es abwarten. Nach ca. 5 Minuten (gerne länger) könnt ihr die eingefärbten Eier herausfischen und auf ein Küchenkrepp zum Trocknen legen. Nun kann die nächste Ladung ins Farbenbad. Zum Schluss können die Eier noch mit ein wenig Öl bepinselt werden, dann glänzen sie besonders schön.

(Foto: Joanna Puzik)

Unsere Exemplare sehen aus wie galaktische Steine oder Zauberplaneten. Die Farbe hätte also auch wunderbar zum Basteln unseres Sonnensystems vergangene Woche gepasst.

 

Tipp: Das restliche bunte Wasser könnt ihr vor dem Wegkippen nochmals verwenden und damit weiße Schnittblumen färben. Wer gerne eine natürliche Alternative zu den gekauften Färbetabletten sucht, der kann seine Eier auch dadurch färben, dass man sie zusammen in der Haut von roten Zwiebeln, roter Beete oder anderen Gemüsesorten kocht.

Osternester verstecken

Die letzte Aktion ist eigentlich was für uns Erwachsene, denn es geht darum kleine Osternester mit Schokohasen, bunten Eiern (die selbst gefärbten), und anderen Naschereien im eigenen Garten für die Kinder zu verstecken. Damit die Kleinen keinen Verdacht schöpfen muss dies in den frühen Morgenstunden geschehen. Am Wochenende und an Feiertagen sind sie nämlich extra früh wach, also nix mit Ausschlafen.

Platziert die Nester an verschiedenen Orten im Garten, mal gut sichtbar auf der Fensterbank, mal ganz fies versteckt unter einem Blumentopf oder im Gestrüpp. Damit es am Ende keinen Streit unter Geschwistern gibt, vereinbart eine Regel: Alle suchen fleißig mit und sammeln es an einem Ort. Am Ende wir dann fair aufgeteilt, so dass keiner zu kurz kommt. Das Sammeln selbst macht allein schon einen riesigen Spaß.

(Foto: Joanna Puzik)

Tipp: Kauft ruhig ein oder zwei Schokohasen mehr und überrascht auch die Nachbarskinder mit einem kleinen Ostergruß. Vielleicht malen eure Kinder noch Osterbilder für ihre Freunde und lassen sie so wissen, dass sie trotz Corona ganz fest an sie denken und ihnen ein schönes Osterfest wünschen.

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