Wildblumenwiesen von St. Pankratius sind jetzt eingesät

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Im ersten Jahr werden es vornehmlich Mohn- und Kornblumen sein, die das grüne Einerlei farblich auflockern. In den Folgejahren zeigen dann auch Barbarakraut, Glockenblume, Natternkopf, Ferkelkraut, Moschus-Malve, Spitzwegerich, Leimkraut oder auch Königskerze ihre Blütenpracht, um nur einige der ca. 50 verschiedenen heimischen Kräuter, Gräser und Blumen zu nennen, die hier heute ausgesät wurden.

Zurück auf Anfang: Viele Hände können auch viel bewirken. Die Hände von ca. 50 bis 60 „Weltretterinnen und Weltrettern“, wie Markus Hachmann, Organisator der Wildblumenwiesen-Aktion der katholischen Pfarrgemeinde St. Pankratius, die fleißigen Unterstützer am Samstag begrüßte, sollten jetzt dafür sorgen, die Welt ein wenig zu verbessern. St. Pankratius will unter anderem damit zur ökofairen Kirchengemeinde werden (wir berichteten bereits H I E R)

Dabei kommt es nicht darauf an, wie eine Passantin am Rande bemerkte: „Das ist aber eine schöne Beschäftigung für die Kinder.“
„Es geht hier nicht um Beschäftigungstherapie,“ so Hachmann beim Briefing der Teilnehmer, bevor die Gruppen für die einzelnen Standorte gebildet wurden, „es geht hier darum, den heimischen Insekten neuen Lebensraum zu geben. Aufzuzeigen, mit welch einfachen kleinen Schritten jeder Einzelne etwas gegen den einherziehenden Klimawandel tun kann.“

In verschiedenen Arbeitsschritten gilt es zunächst, die Zierrasenflächen an der Herz-Jesu-Kirche, St. Josef, St. Marien und Heilig-Geist in den abgesteckten Feldern von den Grasplanken zu befreien. 1.726 qm Gesamtfläche, davon gut 700 auf dem Friedhof an der Nordwalder Straße, werden zunächst von der Grasnarbe befreit. Für Ungeübte kann das schon ziemlich in die Knochen gehen. Dann muss der Boden gelockert und wieder geebnet/geharkt werden. Jetzt erst kann die Saat aufgebracht werden, was bei dem Wind nicht immer ganz einfach war und vielleicht dazu führen wird, dass auf einigen Nachbargrundstücken auch bald Folgeerscheinungen erkennbar werden. Damit die Saat mit dem Boden direkt Verbindung aufnimmt, hatte die Leiterrunde von St. Marien eine Walze zur Verfügung. Die Gruppe an der Herz-Jesu-Kirche bediente sich der Klänge des Ententanzes und stampfte im Takt die Fläche mit den Füßen platt.

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