Natürlich kann die Stadt Emsdetten nicht von ihren Bürgerinnen und Bürgern etwas einfordern, ohne selber mit gutem Beispiel voran zu gehen. Die von den beiden Fachausschüssen empfohlene Verpflichtung, bei Neubauten PV-Anlagen sowie Dachbegrünung anzulegen (H I E R), wird vermutlich am 29.09.2022 im Rat der Stadt Emsdetten so beschlossen.
Parallel dazu wird auch die Stadt Emsdetten derartige Einrichtungen auf städtischen Gebäuden vornehmen. Aktuell sind zehn Objekte auf ihre diesbezügliche Tauglichkeit geprüft worden. Jedoch wurden bei nur vier Gebäuden die statischen Vorraussetzungen erfüllt: Emanuel-von-Kettler-Schule, Josefschule, Teile des Feuerwehrgerätehauses sowie Teile des Gymnasium Martinum. Für die Wilhelmschule ist im Rahmen der derzeit stattfindenden Umbauarbeiten ein PV-Anlage vorgesehen und wird in 2023 montiert.
Als nicht geeignet haben sich die Geschwister-Scholl-Schule, Johannesschule, Käthe-Kollwitz-Schule, Schule Hollingen, Kardinal-von-Galen-Schule und Marienschule herausgestellt. Mit Ausnahme der beiden letztgenannten ist jeweils die nicht ausreichende Statik Grund dafür, dass hier keine PV-Anlage installiert wird.
Die Marienschule hat statisch lediglich auf dem Erdgeschossdach eine Möglichkeit, jedoch wäre eine Anlage in diesem Bereich nicht wirtschaftlich. Dieses Gebäude wird zunächst zurückgestellt, möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt nochmal wieder herangezogen.
Ebenfalls zurückgestellt ist die Kardinal-von-Galen-Schule. Hier stehen Planungen für die Erweiterung und Sanierung der Schule an. PV-Anlagen würden dann im Rahmen dieser Planungen mit aufgenommen.




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