Unsere Bürgermeisterkandidaten sehen in 2025 folgende Dinge umgesetzt…

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(Fotos: Manfred Schwegmann)

Die fünf für das Bürgermeisteramt kandidierenden standen am vergangenen Montag den Top-Vertretern aus der Emsdettener Wirtschaft Rede und Antwort, wurden gefragt, wie sich aus deren Perspektive das Jahr 2025 darstellt. Hier in einem vierten Teil in Auszügen die Statements der dann möglicherweise zur Wiederwahl stehenden Bürgermeister/in:

Ulrich Ortmeier sieht die Mobilitätskonzepte umgesetzt, Baulücken nachverdichtet, ein reges Studentenleben in der Stadt. Aber alles unter Vorbehalt der Entwicklung in der Corona-Pandemie. Ortmeier schätzt die Situation realistisch ein, ist sich bewusst, dass Emsdetten darauf keinen Einfluss hat und somit nur reagieren kann.

Kathrin Vogler hat in ihrem „Rückblick“ bereits in 2021 eine Lösung für die Notfallversorgung / Notfallambulanz gefunden, sieht in der wohnortnahen Gesundheitsversorgung einen Standortfaktor. Innovativer Wohnungsbau auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades, frei finanzierte, günstige Wohnungen. Die Verkehrspolitik setzt neue Schwerpunkte mit einem Radverkehrskonzept. Abbau von Barrieren, der S-Bahn-Ausbau in NRW ermöglicht auch regelmäßigen Halt von Nachtzügen in Emsdetten. Die Kulturszene wird nach Corona wieder ein prägendes Aushängeschild von Emsdetten.

Stefan Ahmann hat dafür gesorgt, dass bestehenden Unternehmen die Möglichkeit gegeben wird, sich am Ort zu erweitern, bevor die begrenzt vorhandenen Flächen an Neuansiedlungen vergeben werden. Das Fahrrad wird zum zentralen Instrument der Verkehrswende. Fahrradwege sind ausgebaut und beleuchtet, KiTa-Plätze aufgestockt. Ein Medizinisches Versorgungszentrum außerhalb des Rettungsdienstes 24/7 erscheint in seinen Augen nicht möglich. Die EMS-Halle ist eine reine Veranstaltungshalle für kulturelle Events, der TVE hat eine eigene Halle. Die Jugend soll in Entscheidungen mit einbezogen sein, Einkaufen in Emsdetten wird zu einem Erlebnis.

Oliver Kellner hat für Emsdetten den flächendeckenden Klimaschutz erkannt und weitgehend umgesetzt, die Verwaltung geht dabei mit gutem Beispiel voran. Bis 2030 soll Emsdetten energieautark sein. Emsdetten hat bis 2025 viel Geld in die digitale Ausstattung von Schulen gesteckt, ökologisch nachhaltigen Wohnbau gefördert. Das Erreichen einer nachhaltigen Sicherung fachärztlicher Versorgung ist ihm wichtig. Die Pflegebedarfsplanung soll durch die Stadt sichergestellt sein, Kurzzeitpflegeplätze ausgebaut. Bezüglich der Innenstadt will er die Eigentümer der Leerstände mehr in die Verantwortung nehmen. Die Aufenthaltsqualität ist noch mehr gesteigert, auch durch weitere Grünflächen. Die Nahversorgung in den acht Ortsteilen ist gesichert, die Kaufkraft soll in Emsdetten verbleiben, der ÖPNV ausgebaut.

Dr. Thomas Kock legt einen hohen Stellenwert auf die Kultur, ein großes Einzelhandesangebot. Der Hof Deitmar wird mit angrenzendem Gelände, EMS-Halle und Stroetmanns Fabrik zum Mittelpunkt. Der TVE hat mittlerweile seine eigene Halle eingeweiht. In einem Begegnungszentrum gibt es sowohl ein Angebot für Jugendliche, wie auch betreutes Wohnen für Senioren.

Morgen früh dann die letzte Fragerunde…

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