Stadt stellt konkrete Maßnahmen des integrierten Mobilitätskonzeptes vor

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(Grafik: Stadt Emsdetten)

Im September 2021 hatten wir an dieser Stelle erstmals über das integrierte Mobilitätskonzept berichtet. Die Stadt Emsdetten hatte seinerzeit zu einer Bürgerbefragung aufgerufen. H I E R  geht es zu unserer bisherigen Berichterstattung. Zwischenzeitlich hat es diverse Veranstaltungen gegeben, verschiedene Gremien haben sich mit dem Rücklauf beschäftigt, ein Expertenbüro hat die gesammelten Daten ausgewertet.

Im Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität (AKUM) am Donnerstag 01. Juni 2023 wird die Verwaltung nun ein erstes Maßnahmenprogramm 2024 bis 2027 vorstellen. Insgesamt ist das Konzept auf einen Zeitraum bis 2035 ausgerichtet (2. Stufe 2028-2031, 3. Stufe 2032-2035).

AllesDetten liegt der Katalog bereits umgesetzter oder in Umsetzung befindlicher Maßnahmen wie auch der geplanten Vorhaben vor. Die Politik wird jetzt im Fachausschuss darüber beraten und abstimmen. Die endgültige Entscheidung fällt dann in der Ratssitzung am 15. Juni 2023.

So sind beispielsweise folgende Maßnahmen für Emsdetten geplant (jeweils nur Auszüge aus dem Maßnahmenkatalog):

2024

  • Ausbau des Albert-Haverkamp-Weges im Rahmen „Ausbau Radroutennetz“ – 2. Bauabschnitt
  • Fortsetzung der Planung Fahrradstraße Münsterkamp/Bachstraße im Rahmen „ways2work“
  • Planung Fahrradstraße Grünring/Westring/Droste-Hülshoff-Allee
  • weitere Fahrradbügel in der Innenstadt
  • Planung Spiel- und Sitzroute entlang Grünring/Westring/Droste-Hülshoff-Allee
  • Ausführung Knoten Münsterstraße/Im Hagenkamp
  • Überplanung Knoten Münsterstraße/Hansestraße
  • Planung barrierefreie Bushaltestellen
  • Planung zur Umgestaltung Sandufer

2025 – 2027

  • Ausbau Albert-Haverkamp-Weg 3. Bauabschnitt
  • Umsetzung Wirtschaftswegekonzept
  • Planung und Bau Fahrradstraße Münsterkamp/Bachstraße
  • Planung und Bau Fahrradstraße Brookweg
  • Planung und Bau Fahrradstraße Vennweg
  • Planung und Bau Fahrradstraße Bernhardstraße
  • Planung Fahrradstraße Schützenstraße
  • Planung Fahrradstraße Rheiner Straße
  • Planung Fahrradstraße Lindenstraße
  • Prüfung und Einrichtung einer Fahrradstraßenzone
  • Planung und ggf. Bauausführung Knoten Münsterstraße/Hansestraße
  • Fortführung der Pflege und Instandhaltung von Radwegen auf Basis des Mängelmelders und eigener Erhebungen
  • Planung und Ausführung barrierefreie Bushaltestellen
  • Aufbau eines Lastenrad-Sharing-Systems
  • Realisierung der Planungen Sandufer

nach 2027

  • Ausweisung von Fahrradstraßen und Fahrradzonen – Weiterverfolgung eines interkommunalen Radverkehrsnetzes
  • Ausbau von Radabstellanlagen
  • Barrierearme und attraktive Fußwegenetze
  • Einheitliche Taktung und Taktverdichtung im Busverkehr
  • Verbesserung der ÖV-Anbindung mit den Nachbargemeinden

Maßnahmen an Kreis- und Landstraßen

In einem Gespräch mit Vertretern des Landesbetrieb Straßen NRW sowie des Kreises Steinfurt wurden folgende Maßnahmen zum Ausbau der Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur an Bundes- und Landesstraßen festgehalten:

  • Umbauplanungen im Kreuzungsbereich B481 (Grevener Damm) und B475 (Sinninger Straße)
  • einseitiger Geh-/Radweg entlang der L590 (Borghorster Straße) zwischen Kreisverkehr Spatzenweg und Ostendorf.
  • einseitiger Geh-/Radweg entlang der L583 (Neuenkirchener Straße) zwischen Radweg Max-Klemens-Kanal und St. Arnold.
  • einseitiger Geh-/Radweg entlang der L592 (Nordwalder Straße) zwischen Lintel’s Kotten und Kiwittsdamm
  • einseitiger Geh-/Radweg entlang der L590 (Richtung Riesenbeck) nördlich der L593 Saerbecker Straße

Leider konnten keine Angaben dazu getätigt werden, wann mit einer Realisierung der oben
genannten Maßnahmen zu rechnen ist. An Kreisstraßen sind mit Ausnahme der Realisierung
der geschützten Radfahrstreifen auf der Taubenstraße zurzeit keine weiteren Maßnahmen
vorgesehen.

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