Mit dem „neuen“ Buckhoff bricht auch für Emsdetten ein neues Zeitalter an

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2002
Die drei geplanten Gebäude auf dem Buckhoff-Areal sollen mit jeweils eigener Klinkerfassade erstellt werden.

„Da gibt es noch ein Sahnestück, welches wir aus dem Kühlschrank holen sollten.“, eröffnete Manfred Dietz (CDU) Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Wohnen (ASWW) den Tagesordnungspunkt 4.2 in der Sitzung am Donnerstag im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik, welche am Ende gut 2,5 Stunden dauern sollte.

Martin Dörtelmann (Technischer Beigeordneter der Stadt Emsdetten) begrüßte, dass es gelungen sei Emsdettener Unternehmen und Familien an einen Tisch zu bekommen, welche jetzt hier als Investoren in Erscheinung treten. Thomas Küwen als Vertreter der WGEMS eG, einer der drei Investoren (wir berichteten bereits H I E R) leitete kurz in das Projekt ein, machte auf die Notwendigkeit aufmerksam, auch und gerade an dieser Stelle die Möglichkeiten zu nutzen, sich jetzt hier weiter zu entwickeln. Weitere Investoren sind die Volkdbank Münsterland Nord eG sowie die Schnippe bau + projekt GmbH. Durch die Architekten Behet, Bonzio, Lin, aus Münster und Feldhaus aus Ibbenbüren wurde dann eine erste vorläufige Entwurfsplanung vorgestellt, die aber schon beeindruckend darstellen konnte, was hier in ganz naher Zukunft entstehen kann. Zwischen Nordwalder Straße, Buckhoffstraße und Sandufergasse werden drei imposante Gebäude entstehen. Die Schulstraße bleibt bestehen, wird aber zur Buckhoffstraße hin geschlossen.

AllesDetten liegen vorab Darstellungen des überplanten Areals vor (siehe anschließend an diesen Bericht).

Dr. Thomas Kock (SPD) hofft, einer Realisierung jetzt tatsächlich näher zu kommen, die Präsentation habe ihm sehr gut gefallen, insbesondere die zentrale Platzgestaltung. Was aus seiner Sicht nochmal überdacht werden sollte ist die verkehrliche Anbindung. Die Nutzung des geschaffenen Platzes würde durch die Tiefgarageneinfahrten doch erheblich eingeschränkt, hier müsse man eine andere Lösung finden.

Auch Karin Raffelsiefer (CDU), die für ihre Fraktion bekundete, den Planungen positiv gegenüber zu stehen, sprach die Verkehrssituation an. Regte sogar an, zu prüfen, ob unter dem gesamten Gelände eine Tiefgarage möglich sei, welches im Anfangsbereich der Schulstraße eine Einfahrt und zur Buckhoffstraße hin eine Ausfahrt erhält.

Christian Sorge (Die Grünen) hatte die gleiche Idee, verwies auf die Stubengasse in Münster, wo dieses Vorgehen umgesetzt ist. Sorge begrüßte die Planungen ausdrücklich und bat die Verwaltung alles in die Wege zu leiten, dass ein Bebauungsplan noch vor Jahresfrist verabschiedet werden kann.

Den Fraktionen werden jetzt zeitnah detaillierte Pläne zur Verfügung gestellt. Hier wird es Beratungsbedarf geben, der tunlichst bis zur nächsten Sitzung am 10. März geklärt werden kann um dann den Grundsatzbeschluss zu fassen.

 

 

1 Kommentar

  1. Gut, dass jetzt endlich etwas passieren soll. Die Vorentwürfe sind natürlich noch vage, aber es scheint sicher, dass das Eckhaus an der Sandufergasse nicht in den Bebaungsplan einbezogen wird (warum nicht? Man könnte hier doch für die Zukunft einen Parkplatz für Lastenfahrräder sichern) und dass offenbar kein Kreisverkehr statt der Ampelkreuzung kommen wird.

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