Bürger*innen zum Mitmachen aufgefordert – und sie folgen dem Ruf

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(Grafik: Stadt Emsdetten)

AllesDetten ist dem Aufruf der Stadt Emsdetten (wir berichteten bereits  H I E R  H I E R H I E R  und an einigen weiteren Stellen) gefolgt und hat mit Rad, Auto und zu Fuß einige Ecken in Emsdetten getestet.
Sie müssen jetzt nicht extra eine solche Tour de Detten machen, teilen Sie der Stadt einfach H I E R Ihre täglichen Erfahrungen auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zum Sport oder auch dem Heimweg mit.

Die Sadt, allen voran deren Mobilitätsmanager Thorsten Rösch, hat einen interaktiven Stadtplan eingerichtet. Hier kann der „wunde Punkt“ markiert und beschriftet werden. Diese Eingaben werden kurz geprüft und dann freigegeben, so dass sie ab dem Zeitpunkt von allen anderen Besuchern der Seite einsehbar sind und mehr noch, sie können kommentiert werden, wenn jemand ähnliche oder auch gänzlich andere Erfahrungen gemacht hat.

Zudem kann man, um diesen Punkt nicht unzählige Male zu wiederholen, mit einem grünen Daumen-hoch oder roten Daumen-runter seine eigene Bewertung abgeben. Dadurch entsteht am Ende eine Liste mit Schwerpunktbereichen nach denen man dann in der folgenden Bearbeitung Prioritäten setzen kann.

Diese Möglichkeit ist direkt nach unserem Aufruf schon vielfach in Anspruch genommen worden.

Wir picken an dieser Stelle einige Einträge heraus und rufen Sie auf, auch Ihre Beobachtungen mitzuteilen, entweder über obigen Link oder auch an AllesDetten, wir leiten Ihre Nachricht dann weiter

  • an der Schönstattkapelle / Lerchenfeld wird ein Zebrastreifen gewünscht, da die Kurve doch sehr unübersichtlich ist und der angebrachte Spiegel mehr irritiert, als dass er denn eine Hilfestellung ist
  • gleich mehrfach angesprochen wird die Situation in der Innenstadt, einst Fußgängerzone, sind jetzt auch Radfahrer erlaubt, die bei vielen Passanten für überraschende Schrecksekunden führen. An die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit wird sich nicht gehalten, die Fahrweise ist auch häufig „abenteuerlich“. Hier wird vorgeschlagen, eine mögliche Wegführung für Radfahrer zu markieren. Innerhalb dieser Markierung können sich dann Radfahrende aufhalten
  • Zebrastreifen, die ja Fussgängern vorbehalten sind (Radfahrer müssen hier absteigen und schieben) könnten parallel eine Furt für Radfahrer erhalten
  • mehrere Vorschläge gibt es auch für den Bereich der Nordwalder Straße ab Kreuzung Reckenfelder Straße in Richtung Nordwalde. Hier wird besonders die problembehaftete Situation für Radfahrer bemängelt. In einigen Fällen sind Querungen notwendig. Der Vorschlag eine Bürgers: Zone 30! (Anm. d. Red.: hier werden vielfach in beide Richtungen die vorgeschriebenen 50 km/h weit überschritten)
  • Viele Rad-/Fußwege sind durch Wurzelwerk stellenweise angehoben, so dass die Nutzung insbesondere auch mit Rollatoren und Rollstühlen sehr schwer ist.
  • Auf der Rheiner Straße werden in Richtung Kreisel Amtmann-Schipper-Straße häufig die Bürgersteige als Radwege benutzt, was so nicht erlaubt ist und auch häufig zu Problemen führt. Fahren auf der Straße bringt wegen der parkenden Autos ein ständiges Ein- und Ausschwenken mit sich. Hier möchte jemand eine Fahrradstraße installiert wissen.
  • Ein Vorschlag geht dahin, dass die Bahn einen zusätzlichen Haltepunkt am Südring einrichtet. Das angrenzende Industriegebiet Süd ist eines der größten im Münsterland mit entsprechend vielen Arbeitnehmenden.

Wir „bleiben am Ball“ und werden von Zeit zu Zeit immer mal wieder in die Karte schauen.

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