Mobilitätskonzept berücksichtigt Meinungsbild der Bevölkerung

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Die Stadt Emsdetten hat die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes in Auftrag gegeben. Letztmals wurde ein solches Verkehrskonzept in Emsdetten mit dem Verkehrsentwicklungsplan im Jahr 2000 entwickelt.

Für das neu angestrebte Mobilitätskonzept wurde eine Bietergemeinschaft aus „Planersocietät“ und „TOLLERORT“ beauftragt. Die „Planersocietät“ ist ein Büro mit Sitz in Dortmund und Hamburg, das bereits zahlreiche Verkehrs- und Mobilitätskonzepte deutschlandweit erarbeitet hat. Das Büro „TOLLERORT“ ist spezialisiert auf Beteiligungsprozesse.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Emsdetten sollen voraussichtlich ab September 2021 intensiv in den Prozess eingebunden werden und das Mobilitätskonzept mitgestalten. Neben den Bürgerinnen und Bürgern wird auch der Kinder- und Jugendbeteiligung sowie zahlreicher weiterer Akteure in der Stadt eine wichtige Rolle zukommen, um ein breites Meinungsbild der Bevölkerung bei der Erarbeitung des Konzeptes zu berücksichtigen.

Erforderlich wird das Konzept, da die Mobilität der Menschen vor einem Wandel steht. Nicht mehr das Auto steht bei Fragen der Mobilität im Mittelpunkt, sondern die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen. Diese Bedürfnisse soll das Mobilitätskonzept in Zielen und Leitlinien abbilden, die wiederum durch Maßnahmen und Handlungskonzepte in kurz, mittel und langfristigen Projekten umgesetzt werden sollen. Ein Fokus liegt hierbei auf der Förderung nachhaltiger und emissionsarmer Mobilitätsmöglichkeiten.

Gefördert wird das Mobilitätskonzept der Stadt Emsdetten durch das Land Nordrhein-Westfalen über die Förderrichtlinie „Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement“.

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