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Samstag, Juli 18, 2026
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Besuch der „Ye Mistechko“-Rundreise NRW im „Kulturhof Deitmar“

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(Foto: Stroetmanns Fabrik)

Dass der „Kulturhof Deitmar“ ein Vorzeigeprojekt ist, ist nicht erst seit der Nominierung für den „Engagementpreis NRW“ im Jahr 2023 bekannt. Das Projekt im Park mit seinen unterschiedlichen und erfolgreichen Veranstaltungsformaten ist immer wieder nicht nur bei der Emsdettener Bevölkerung beliebt, sondern sorgt auch über Emsdettens Grenzen hinaus für Furore. So sind die verschiedenen „Dritten Orte“ in ganz NRW in ihrer Vielfalt immer wieder eine Bereicherung für Land & Leute und sind wichtige Orte des Austauschs und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Gerade weil „Dritte Orte“ zu Ankern werden können, um Menschen zusammenzubringen, wurde jetzt in der Ukraine das Förderprogramm „Ye Mistechko“ ins Leben gerufen, mit dem ähnlich wie in NRW Dritte Orte gestärkt werden sollen. Zusammen mit der Stiftung evz – Erinnerung-Verantwortung-Zukunft aus Berlin, die „Ye Mistechko“ betreut, hat sich die Vision eines internationalen Netzwerks der Dritten Orte in NRW und in der Ukraine entwickelt. Die Idee: In lockeren Partnerschaften sollen sich Dritte Orte vernetzen, um voneinander lernen zu können.

So war in der letzten Woche der „Kulturhof Deitmar“ Ziel einer Reisegruppe aus der Ukraine. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kulturellen Einrichtungen verschiedener Städte und Regionen haben sich in Begleitung von „Dritte Orte“-Programmbüro-Leiter Tobias Bäcker auf eine Studienreise begeben, um sich vor Ort die unterschiedlichen Projekte anzuschauen. In einer kleinen Präsentation stellten der Geschäftsführer von Stroetmanns Fabrik, Lukas Furth, und „Kulturhof“-Projektleiter Joschy Wolters sowohl das Kulturzentrum als auch das „Dritte Orte“-Projekt aus Emsdetten vor.

Der Besuch der ukrainischen Projektpartner war geprägt von einem sehr herzlichen und intensiven Austausch mit den Menschen, die hinter Stroetmanns Fabrik und dem Kulturhof Deitmar stehen. Bei einem anschließenden Rundgang über das Gelände mit Bürgersaal, Lichthof, EMS-HALLE, Galerie Münsterland und dem Park mit Bühne, Backhaus, Spiel- und Sportbereichen und den Museen, zeigte sich die Gruppe zutiefst beeindruckt, welche vielfältigen Möglichkeiten und Kapazitäten die kulturelle Mitte Emsdettens mit all seinen Einrichtungen bietet.

„Auch wenn die Zeit von 90 Minuten eigentlich zu kurz ist, um alles zu zeigen, so freut es uns, wenn wir den ukrainischen Gästen einen kleinen Einblick in das breite Spektrum unserer kulturellen Arbeit geben konnten. Wir würden uns freuen, wenn der Kontakt bestehen bleibt.“ resümiert Lukas Furth den Besuch der Studiengruppe.

Zum Schluss überreichten die Teilnehmenden noch ein Plakat mit dem hoffnungsvollen Motto „Aus Begegnung wird Zukunft“, das von einer Künstlerin aus der Ukraine gestaltet wurde. Mit großem Dank und voller inspirierender Eindrücke verabschiedeten sich die ukrainischen Gäste wieder aus Emsdetten.

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