Berufswahlmesse 2026 – Ausbildungsberuf Notfallsanitäter

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„Jeder Tag ist anders“ – Ausbildungs-Alltag auf der Feuer- und Rettungswache in Emsdetten

Linda Bünker steckt noch mitten in ihrer Ausbildung zur Notfallsanitäterin, erlebt jeden Tag etwas Neues und merkt dabei immer wieder, warum sie sich genau für diesen Weg entschieden hat.

(Foto: Stadt Emsdetten)

Notfallsanitäterin oder Notfallsanitäter – ein Job mit Verantwortung und viel Kontakt zu den Menschen

Warum Linda sich für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin entschieden hat? „Es ist die Kombination aus der medizinischen Arbeit, der Zusammenarbeit mit dem Team und der Tatsache, dass jeder Tag anders ist. Ich wollte einen Job, bei dem ich Verantwortung übernehmen kann und nahe am Menschen arbeite. Ich kann etwas bewirken – und das ist mir wichtig!“

„Ich wurde vom ersten Tag an herzlich aufgenommen“

Die erste Zeit ihrer Ausbildung beschreibt Linda als intensiv und positiv. Theorie und Praxis greifen eng ineinander, es gibt viel zu lernen, viele Handgriffe zu verinnerlichen. „Ich wurde dabei super aufgenommen – vom Team genauso wie von der Stadt Emsdetten. Das hat mir den Start enorm erleichtert.“

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Momente, die alles bestätigen

Der Beruf fordert, aber er gibt auch viel zurück. Besonders dann, wenn Menschen in akuten Notfallsituationen adäquat geholfen werden kann. „Wenn sich Patientinnen oder Patienten bedanken oder wir merken, dass die eigene Arbeit wirklich geholfen hat – das bestätigt mich total.“ Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen zählt für Linda bisher die Begleitung einer Geburt während des Einsatzes. „Solche Momente vergisst man nicht.“

Ein Beruf ohne Routine

Einen klassischen Tagesablauf? Den gibt es nicht, sagt Linda – und genau das macht die Ausbildung spannend. Mal stehen Einsätze an, mal Übungseinheiten, dazwischen Fahrzeug- und Materialchecks. Nach jedem Einsatz findet eine Nachbesprechung mit der Praxisanleitung statt, um Fragen zu klären und das Gelernte zu verinnerlichen. „Dabei verbinden wir Theorie und Praxis – das hilft enorm.“

Was sollte man mitbringen?

Empathie, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein gehören für Linda zu den wichtigsten Eigenschaften, die in dem Beruf erforderlich sind. Gleichzeitig müssten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter belastbar bleiben und auch in stressigen Situationen klar handeln können. Auch fachlich sei der Beruf anspruchsvoll: „Man muss viel Wissen abrufen und Inhalte miteinander verknüpfen.“ Natürlich seien einige Einsätze auch persönlich herausfordernd – aber das Team sei immer da. „Wir reden offen miteinander. Das ist wichtig.“

Ein familiäres Team – und Verantwortung, die zählt

Die Atmosphäre auf der Feuer- und Rettungswache in Emsdetten beschreibt Linda als familiär, unterstützend und sehr kollegial. „Man wird ernst genommen, auch als Auszubildende – man kann sich einfach aufeinander verlassen.“ Ihr Blick auf den Beruf habe sich seit dem Ausbildungsstart verändert: „Ich habe heute noch mehr Respekt vor dem, was wir tun. Außen sieht man oft nur den Einsatz – aber wie viel Verantwortung, Wissen und Training dahintersteckt, versteht man erst in der Ausbildung.“

Warum sich der Weg lohnt

Für Linda ist der Sinn des Berufs klar: Menschen in akuten Situationen helfen, Sicherheit vermitteln, Verantwortung übernehmen. „Wir sind oft als Erste vor Ort. Was wir tun, macht einen echten Unterschied.“

Lindas Rat an Jugendliche:

„Informiert euch gut, macht Praktika und hört auf euer Bauchgefühl. Wenn euch der Rettungsdienst interessiert, habt keine Angst vor Verantwortung – der Beruf ist anspruchsvoll, unglaublich vielseitig, sinnvoll und einfach schön.“

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