Wird Sandufer bald zentraler Platz in der Innenstadt

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(Foto: Präsentation NTW/Stadt Emsdetten)

Halb Platz, halb Straße, – gefühlt hat der Sanduferplatz die Struktur umherfliegender Bauklötze die nicht mehr in die Kiste passten. Das soll jetzt geändert werden, so die Vorstellung der Stadtverwaltung die das Planungsbüro NTS durch deren Mitarbeiter Carsten Paul heute im Ausschuss für Infrastruktur drei mögliche Varianten präsentieren ließ. Aktuell wird die Straße von Fußgängern und Radfahrern, gelegentlich von Kraftfahrzeugen geschnitten, recht ungeordnet genutzt. Die Politik fand den Grundgedanken und die Präsentation „Richtig richtig gut“, wie es Albert Lüttmann (Die Grünen) zusammenfasste. Dr. Thomas Kock (SPD) wollte, wie alle anderen auch, erst in der Fraktion beraten.

Paul zeigte bei seiner Präsentation den derzeitigen Verkehrsfluss auf, stellte dabei fest, dass es sich vielfach nur um Durchgangsverkehr handelt. Der in seinen Augen wertvolle Platz bietet weit bessere Nutzungsmöglichkeiten als der aktuelle Bestand sie hergeben könnte. In Verbindung mit dem angrenzenden Areal „Am Buckhoff“, welches jetzt neu entwickelt wird, kann man hier für die nächsten 30 bis 40 Jahre ein Zeichen setzen.

Dabei könnte die Treppenanlage der Sparkasse zurückgebaut werden, die derzeitige barrierefreie Rampe würde einen anderen Verlauf nehmen. Die neue, dann steilere Treppe könnte tribünenartig ausgebaut werden, so dass hier Platz zum Verweilen geschaffen wird – mit Blick auf den Sanduferplatz, der mehr Aktionsfläche erhalten soll, wahlweise mit Grün-, Wasser- oder Spielfläche. Ein Bereich könnte mit Außengastronomie bestückt werden. Veranstaltungen wären möglich.

Alles zunächst Gedankengänge, die sich in den drei vorgestellten Varianten wiederfinden. Diese sollen jetz am 03. Mai (Dienstag) in einer Informationsveranstaltung im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik der Bevölkerung vorgestellt werden. Möglicherweise bringt diese Veranstaltung weitere Ideen, die es zu berücksichtigen gilt.

Die Fraktionen werden sich jetzt damit beschäftigen, die Ergebnisse der Bürgerinformationsveranstaltung abwarten und in der nächsten Sitzung am 02. Juni sollte, so der Wunsch des Technischen Beigeordneten Martin Dörtelmann, bereits der Arbeitsauftrag zur konkreten Planung erfolgen und damit verbunden auch die Beantragung von Fördergeldern, denn da drängt die Zeit bereits.

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