Westumer sagen alle Veranstaltungen für Karneval ab

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Endlich kann er das Zepter in Händen halten: Westums Prinz Michel I. Jürgens

„Uns blieb wirklich keine andere Wahl: In enger Abstimmung mit dem Westumer Karnevals-Comitee haben wir entschieden, alle öffentlichen Veranstaltungen zu Karneval in diesem Jahr abzusagen.“, so Maik Bothe in einer Pressemeldung gegenüber AllesDetten. Der Vorsitzende der Westumer Schützengesellschaft, hätte lieber ein positives Zeichen gesetzt, doch letztlich habe Corona durch die sich rasant ausbreitende Omikron-Variante keine andere Alternative gelassen, betont er.

„Wir hatten uns auf unsere närrischen Veranstaltungen und auch auf die Teilnahme am Rosenmontagszug vorbereitet und uns im vergangenen September noch sehr optimistisch auf die närrische Session 2022 gefreut, doch Omikron hat uns einen ganz dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Und da uns die Gesundheit der Mitbürger wichtig ist und wir kein Risiko eingehen wollten, mussten wir schweren Herzens diese Entscheidung treffen“,  informiert Bothe.

Vorstand wie auch Westumer Karnevals-Comitee hoffen, im kommenden Jahr wieder viele Emsdettener im Karneval begrüßen zu können.  „Mitglieder und Freunde der Gesellschaft können uns dabei aktiv unterstützten, indem ihr euch impfen und boostern lasst“, so Maik Bothe.

Eine positive Nachricht gibt es nach den Worten des Vorsitzenden der Westumer jedoch auch: „Närrisch wird es bei uns Westumern in jedem Fall. Marcel Schlüter ist dabei, ein närrisches Karnevalsheft zusammenzustellen. Aktuelle Ereignisse werden humorvoll verarbeitet. Zudem gibt es einen Blick in die Geschichte. Fotos runden das Geschehen ab und lassen Erinnerungen an vergangene Tage ohne Corona wach werden.“

Auf die Karnevalszeitung der KGE freut sich Maik Bothe ebenfalls: „Das Narrenorgan „Dettsk Düörgemös“  wird auch in diesem Jahr wieder im Haus-zu-Haus-Verkauf von Clownläufern der Schützengesellschaft angeboten. Überzeugt bin ich, dass sich so mancher Leser von den närrischen Streichen und Begebenheiten anstecken lässt und es wenigstens in den eigenen vier Wänden doch noch ein wenig närrisch zugehen wird.“

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