Weitere Meldungen aus der Polizeimappe

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(Foto: unsplash - M.Scheffler)

Verkehrsunfall mit Schwerverletzter in Ochtrup

Am Dienstagnachmittag (24.08.) hat es gegen 14.20 Uhr auf dem Schnatweg einen Verkehrsunfall gegeben. Dabei wurde eine 63-jährige Ochtruperin schwer verletzt. Die Frau fuhr mit ihrem Pedelec auf dem Schnatweg in Richtung Laurenzstraße. Aufgrund eines entgegenkommenden Pkw fuhr die Frau, ersten Erkenntnissen zufolge, auf den Gehweg. Einige Meter später war die Ochtruperin in Höhe der Ausfahrt des Parkplatzes einer Firma für Gartengeräte, vom dem ein 62-jähriger Ochtruper mit seinem Pkw in Richtung Schnatweg fahren wollte. Die Pedelec-Fahrerin verriss daraufhin ihr Lenkrad und stürzte, zu einer Kollision kam es nicht. Die Frau verletzte sich schwer und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Pkw Fahrer blieb unverletzt.

Betrugsmasche angeblicher Inkassounternehmen

In der vergangenen Woche haben sich mehrere Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei im Kreis Steinfurt gemeldet, weil sie Mahnungen von einem angeblichen Inkassounternehmen erhalten haben. In dem Brief wird den Personen mitgeteilt, dass sie sich beim „Eurowin24-EuroJackpot 6/49“ angemeldet und die ausstehende Forderung noch nicht beglichen hätten. In den meisten Fällen, die bei der Polizei angezeigt wurden, handelt es sich um eine Summe von 268,46 Euro. Das Geld soll auf ein Konto in der Slowakei überwiesen werden. In Lengerich fiel dieser Betrug erst auf, nachdem eine ältere Frau das Geld bei der Bank überweisen wollte, obwohl sie sich nicht daran erinnern konnte, sich irgendwo angemeldet zu haben. Die zuständige Bankmitarbeiterin machte die Frau aus Lengerich darauf aufmerksam, dass die Kontonummer des Inkassounternehmens auf der Schwarzliste der Verbraucherzentrale steht. Dort sind Kontonummern von offensichtlichen Scheinfirmen aufgelistet. Die Polizei rät in solchen Fällen: – Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie oder Ähnlichem teilgenommen haben, müssen Sie auch nichts bezahlen! – Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück. – Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches. – Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung anfechten. Verbraucherzentralen bieten dazu Musterschreiben an. Diese gibt es in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen sowie im Internet (www.verbraucherzentrale.de). – Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge. – Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen von Ihrer Bank oder Sparkasse rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich zudem unverzüglich an Ihren Bankberater. – Erstatten Sie im Zweifel Anzeige bei der Polizei.

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