Weitere Einrichtung des Kreises Steinfurt für Geflüchtete aus der Ukraine in Laer

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Der Kreis Steinfurt hat mit dem DRK-Kreisverband Steinfurt das ehemalige Marienhospital in Laer für die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine vorbereitet. Das Marienhospital ist ab sofort aufnahmebereit. Bis zu 100 Menschen können hier vorübergehend untergebracht werden.

Diese Puffereinrichtung des Kreises ist, wie auch die Einrichtungen in Ibbenbüren und Hörstel-Ostenwalde, ausschließlich für die temporäre Akutunterbringung und  -versorgung neu eingetroffener Geflüchteter vorgesehen, denen die kreisangehörigen Kommunen zeitnah keine Unterkunft anbieten können. „Auch in Laer hat das DRK wieder hervorragende Arbeit geleistet. Beispielhaft und mit großem Einsatz haben die haupt- und ehrenamtlichen Hilfskräfte dafür gesorgt, dass hier bis zu 100 Menschen ein Dach über dem Kopf haben und mit dem Nötigsten versorgt werden“, lobt Landrat Martin Sommer das Engagement. „Ich danke dem Team, das das Marienhospital so kurzfristig aufnahmebereit hergerichtet hat und natürlich auch allen anderen Beteiligten wie der Gemeinde, dem Stiftungskuratorium und den neuen Eigentümern.“

Originär sind die Kommunen für die Unterbringung der Geflüchteten zuständig. Daher bleiben die in den Puffereinrichtungen des Kreises Untergebrachten nur so lange, bis sie den kommunalen Notunterkünften zugewiesen werden können. Aktuell befinden sich 144 Geflüchtete aus der Ukraine im ehemaligen Bodelschwingh-Krankenhaus in Ibbenbüren. Insgesamt haben bisher 1.468 Frauen, Kinder und Männer im Kreis Steinfurt Zuflucht gefunden.

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