Verwendungsdatum des Impfstoffes überschritten – Kreis bietet Antikörper-Untersuchung an

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(Foto: pixabay)

Durch eine interne Kontrolle ist aufgefallen, dass 74 Menschen aus dem Kreis Steinfurt mit einem Impfstoff der Firma BioNTech / Pfizer immunisiert wurden, der zum Zeitpunkt der Impfung das vorgesehene Verwendungsdatum bereits kurz überschritten hatte. Der Kreis Steinfurt bedauert den Vorfall sehr.

Betroffen sind ausschließlich mobile Impfaktionen mit dem Impfstoff von BioNTech / Pfizer, die zwischen dem 12. und dem 22. September an den Berufskollegs in Rheine und Steinfurt sowie auf der Ausbildungsmesse in Rheine stattgefunden haben. Das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt hat am Freitag, 24. September, Informationsschreiben an alle Betroffenen verschickt. Für deren Gesundheit besteht keine Gefahr. Nach Rücksprache mit einem immunologischen Experten aus dem Umfeld der STIKO (Ständige Impfkommission) gibt es eine hohe wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit, dass der Impfstoff genügend Wirkung entfaltet.

Trotzdem möchte die Kreisverwaltung im Sinne der Betroffenen sichergehen, dass diese einen ausreichenden Impfschutz aufbauen bzw. aufgebaut haben. Deshalb bietet sie ihnen drei Wochen nach der Zweitimpfung eine Untersuchung auf Antikörper gegen das Coronavirus an. Ein externes Labor wird dann feststellen, inwieweit regulär Antikörper durch die Impfung gebildet wurden. Alle Maßnahmen sind für die Betroffenen selbstverständlich kostenfrei.

Für weitere Fragen der Betroffenen wurde eine ärztlich besetzte Hotline geschaltet.

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