Das U14 weiblich Team der Basketball-Abteilung des TVE gewann am vergangenen Sonntag auch das dritte Saisonspiel bei den Citybasket Recklinghausen II.
„Das Spiel war bis in die Schlussminute sehr ausgeglichen, so dachten wir zumindest.“ so das Trainer Duo Inka Schmedt und Jens Rengers nach Spielende. „Es stellte sich im Nachgang heraus, dass aufgrund eines Anschreibfehlers Recklinghausen 7 Punkte „zu viel“ gutgeschrieben wurden. „Ohne den Anschreibfehler wäre das Spiel deutlich früher entschieden gewesen.“
Das Spiel verlief zunächst sehr zerfahren. Im ersten Viertel verteidigte Recklinghausen sehr aggressiv, dies führte immer wieder zu Ballverlusten. Im Angriff kamen die Emsdettenerinnen nicht richtig zum Zug. Leonora Etemaj hielt das Team mit acht Punkten halbwegs im Spiel. Dabei blieb der TVE fünf Minuten lang ohne jeden Punkt. Das Ergebnis war ein 9:18 Rückstand nach 10 Minuten.
Im zweiten Viertel fanden die TVE-Mädels sowohl in der Defensive als auch in der Offensive besser ins Spiel und ließen nur fünf Recklinghausener Punkte im gesamten Viertel zu, wobei sie selbst 19 Punkte erspielen konnten.
Nach der Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglicheneres Spiel. Der TVE konnte nicht ganz an das zweite Viertel anknüpfen, vor allem in der Verteidigung kamen die Gastgeberinnen immer wieder zu leichten Punkten, dennoch ging auch dieses Viertel mit 17:13 an Emsdetten.
Das letzte Viertel startete Recklinghausen mit einem 6:0-Lauf (Minute 33.). „Wir haben in einer Auszeit den Spielerinnen gesagt, dass wir jetzt in der Verteidigung wieder mehr Zugriff brauchen und im Angriff unsere körperliche Überlegenheit besser ausspielen müssen.“ Die Spielerinnen reagierten und es entstand ein offener Schlagabtausch, beide Teams punkten jetzt besser. Auf Emsdettener Seite war jetzt Hanna Bareither von den Gastgeberinnen kaum zu stoppen. Sie erzielte in dieser Phase 17 ihrer 36 Punkte. Am Ende konnten sich die Emsdettenerinnen mit 68:54 durchsetzen.
Mit der Schlusssirene war die Erleichterung beim Emsdettener Team groß. „Wir haben uns heute in vielen Bereichen sehr schwer getan. Das Zusammenspiel im Angriff war unser größtes Problem. Dies war ein kleiner Rückschritt zu den vergangenen Spielen, aber wir werden jetzt die Pause nutzen, um daran nochmal zu arbeiten. Die Mädels können trotzdem stolz sein, dass sie das Spiel gedreht und gewonnen haben.“ so das Trainer-Duo Schmedt / Rengers nach dem Schlusspfiff.
Für die Mädchen geht es nach den Herbstferien mit einem Heimspiel gegen den UBC Münster II weiter.
Auf dem Feld aktiv waren: F. Hörsting, H. Bareither (36 Punkte), L. Rengers (1), L. Etemaj (17), R. Hellwig, N. Bruncek (8), K. Li , R. Mense (4), L. Beermann (2)




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