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Montag, Oktober 12, 2026
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TVE – HSG Nordhorn – trotz Schlusspfiff noch nicht entschieden?

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Es war ein abwechslungsreiches Spiel, spannend bis in die Fingerspitzen, ganz nach dem Geschmack der Zuschauer in der restlos ausverkauften EMS-Halle. TV Emsdetten am 7. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga in der EMS-Halle im Derby gegen die HSG Nordhorn-Lingen. 34:34 war am Ende auf der Anzeigetafel zu lesen. 34:34 auch das Ergebnis, welches in allen Nachrichtendiensten angezeigt wird. 34:34 das Ergsbnis, welches in die aktuelle Tabelle eingeflossen ist. Mit der letzten Sekunde hämmerte André Meuser den Ball in die Maschen. Die Halle tobte. – Zumindest der Emsdettener Teil der Zuschauer. Die zahlreichen Gäste aus Nordhorn verstummten in dem Moment.

Doch dann plötzlich Ruhe im weiten Rund der Halle. Schiedsrichter und Zeitnehmertisch diskutierten, versuchten zu klären, war der Treffer noch innerhalb der Zeit oder doch erst, wenn auch nur Sekundenbruchteile, nach der Schlußsirene? Rudelbildung um den Zeitnehmertisch. Maskotchen Kuno gestikulierte wild und versuchte damit seinem Unmut darüber Ausdruck zu verleihen, dass dieser letzte Treffer möglicherweise angezweifelt wird, schaffte es damit sogar in die BILD-Zeitung. Dann die Erlösung aus Sicht der Hausherren: die Unparteiischen Leonard Bona und Malte Frank erklärten den Treffer für gültig. Erneut bringen die Fans des TV Emsdetten die Halle zum Beben. Die Offiziellen der HSG Nordhorn-Lingen zeigen Unverständnis, die Fans in Rot ziehen betrübt von Dannen.

Jetzt heißt es in der Sport-BILD, dass die HSG Nordhorn-Lingen in Erwägung zieht, dieses Ergebnis anzufechten. Offizielle Bestätigungen haben wir aktuell noch keine erhalten.

Zum Spiel:
Die Führung wechselte stetig. Die Lingener-Schützlinge hatten zur Halbzeit mit drei Toren vorne gelegen (18:15), konnten diesen Vorsprung sogar auf fünf Tore ausbauen (22:17). Dann aber wieder einmal eine Durststrecke. In der 45. Minute gelang den Gästen der Ausgleich zum 24:24. – Innerhalb von zehn Minuten 2:7 Tore. Zu viele Fehler auf eigener Seite, hektische, überhastete Abschlüsse dazu ein Torwart zwischen den Pfosten der HSG, der mehr und mehr ins Spiel fand. Plötzlich stand es 26:28 – eine hektische Schlussphase steht bevor. Gut eine Minute vor Schluss kommt erstmals Olli Krechel ins Emsdettener Tor. Eric Damböck verletzt sich am Knie, wird direkt in die Kabine begleitet.

In die Torschützenliste konnte sich diesmal sogar Torhüter Paul Dreyer eintragen, als er in der 14. Minute den Ball mit einem Weitwurf ins leere gegnerische Tor versenken kann. Weitere Treffer von Yannick Terhaer (9, davon 3 Siebenmeter), Jaris Tobeler (1), Eric Damböck (8), Marcel Timm (3), Marius Kluwe (1), Andre Meuser (3), Niclas Heitkamp (4), Bjarne Budelmann (1) und Fynn Hasenkamp (3)

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