Trainer Schmitz blickt positiv auf die Saison zurück

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(Foto: privat)

Borussia Emsdettens D1 blickt auf eine erfolgreiche Bezirksligasaison zurück. Am Ende liefen die jungen Kicker mit 39 Punkten auf Platz sechs ein (Torverhältnis 49:42). Warum das die Trainer zufrieden stimmt, wie es im kommenden Jahr weitergeht und wo Jugendtrainer die größten Herausforderungen sehen, beantwortet Borussias Trainer Justus Schmitz im Interview.

Wie lautet ganz generell das Saisonfazit?

Schmitz: Wir sind mit der Saison super zufrieden. Wir haben uns gut weiterentwickelt und konnten das Saisonziel – zwischen Platz fünf und neun einzutrudeln – erreichen. Etwas schade ist, dass einige Spieler am Ende der Saison den Verein verlassen.

Was war das Highlight in dieser Spielzeit?

Schmitz: Auf dem Platz war definitiv unser bestes Saisonspiel das Spiel gegen Eintracht Rheine. Alle Spieler waren in dem Spiel bei 100 Prozent. Wir haben taktisch super gespielt und verdient gegen den unangefochtenen Meister gewonnen.
In der Halle sind wir Vize-Hallenkreismeister geworden. Gegen FCE im Finale. Das Spiel gegen Rheine in der Vorrunde war ebenfalls sehr gut, ein 4-1 Sieg.

Auf was hättet ihr in dieser Runde gerne verzichtet?

Schmitz: Die Finalniederlage bei der Hallen-Kreismeisterschaft und die Verletzungen der Spieler im Laufe des Jahres.

Das zweite Jahr als Trainer der D1 stand unter anderen Vorzeichen als das erste. Was waren die größten Unterschiede und Herausforderungen?

Schmitz: Wir hatten in der letzten Saison eine Mannschaft, die individuell unglaublich stark war. Acht von 14 Spielern waren Kreisauswahlspieler. In diesem Jahr waren es nur noch drei von 14. Aber auch in diesem Jahr haben wir richtig gute Spiele gehabt, weil die Jungs alles investiert haben.

Was sind die Ziele für die nächste Saison als C1?

Schmitz: Ich möchte die ersten Erfahrungen im 11-gegen-11 sammeln und am Ende der Saison sagen können, dass man eine Spielidee erkennt.

Worauf habt ihr in dieser Saison bei der Entwicklung der Jungs besonders geachtet?

Schmitz: Es ist schwierig, da man in dem Alter der Jungs (Jahrgänge 2013/14) nicht nur die Taktik im 9-gegen-9 beachtet. Es liegt viel Augenmerk auf der individuellen Ausbildung im 1-gegen-1 und individualtechnischen und individualtaktischen Dingen.

Was sind die größten Herausforderungen als Jugend-Trainer?

Schmitz: Wenn die Jungs nach einem langen Schultag zum Training kommen, ist die Aufmerksamkeit ab und an sehr gering. Da muss man sie erstmal ankommen lassen und aufs Training vorbereiten.

In der D1 haben in den letzten Jahren viele Spieler den Sprung in die DFB-Talentförderung geschafft. Was bedeutet euch das bzw. für den Verein?

Schmitz: Ich denke das zeigt, dass wir im Verein gute Arbeit leisten. Daran wollen wir anknüpfen.

Was machen Trainer in der Sommerpause?

Schmitz: Auch mal nichts mit Fußball und selber etwas Sport.  Dann werden wir uns auf die neue Saison vorbereiten, Testspiele planen und in diesem Sommer zusätzlich zwei Spielsysteme lernen.

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