Christian Gremme fordert in einem Leserbrief mehr Kontrollen und Sanktionen bei Nichteinhaltung von Regeln:
Als Bürger dieser Stadt frage ich mich zunehmend, ob die Verantwortlichen Probleme noch lösen oder nur noch erklären, warum nichts möglich ist.
Bei den Saatkrähen wird den Bürgern mitgeteilt, die Stadt sehe kaum Handlungsmöglichkeiten. Gleichzeitig leiden Anwohner, Fußgänger und Radfahrer in den betroffenen Bereichen seit längerem unter erheblichem Lärm und starken Verschmutzungen. Natürlich gibt es rechtliche Vorgaben und den Artenschutz. Dennoch erwarten viele Bürger, dass alle zulässigen Möglichkeiten geprüft und ausgeschöpft werden, anstatt den Eindruck zu vermitteln, man habe sich mit der Situation abgefunden.
Ähnlich verhält es sich bei der Taubenproblematik in der Innenstadt. Trotz bekannter Probleme und regelmäßiger Fütterungen scheint sich wenig zu ändern. Viele Bürger haben den Eindruck, dass bestehende Regeln und Verbote kaum durchgesetzt werden. Wer täglich sieht, wie die Population weiter wächst, fragt sich zwangsläufig, ob die Stadt hier noch Herr der Lage ist.
Auch die Situation in der Fußgängerzone sorgt weiterhin für Unverständnis. Obwohl das Radfahren dort nicht erlaubt ist, wird die Regel regelmäßig missachtet. Statt verstärkt zu kontrollieren, setzt die Stadt auf Aufklärung und verteilt sogar Brezeln an Radfahrer, die ihr Fahrrad schieben. Viele Bürger fragen sich, ob kostenlose Frühstücksaktionen mittlerweile als Ersatz für Kontrollen und Konsequenzen dienen sollen. Wer sich ohnehin an die Regeln hält, fühlt sich dadurch eher belächelt als ernst genommen.
Ob Saatkrähen, Tauben oder Radfahrer in der Fußgängerzone – immer häufiger entsteht der Eindruck, dass Probleme zwar erkannt und diskutiert werden, die Durchsetzung bestehender Regeln jedoch auf der Strecke bleibt. Eine Stadtverwaltung sollte Probleme nicht nur beschreiben und begründen, sondern auch sichtbar handeln.
Emsdetten ist eine lebenswerte Stadt mit vielen Stärken. Gerade deshalb wünschen sich viele Bürger mehr Entschlossenheit und weniger Erklärungen, warum etwas nicht möglich sein soll. Denn Lebensqualität bedeutet auch, dass Regeln gelten, Kontrollen stattfinden und Probleme nicht über Jahre hinweg ungelöst bleiben.




Leider ist nicht alles so einfach, wie es manchmal scheint. Die Stadtverwaltung begründet Dinge, die leider nicht umsetzbar sind, damit klargestellt wird, warum der öffentlichen Verwaltung an manchen Stellen die Hände gebunden sind. Das tut sie in Ausschüssen, die öffentlich sind und gern besucht werden dürfen.
Das Problem mit den Tauben wurde x-mal erläutert und auch die Krähenproblematik wurde letzte Woche im Ausschuss (AKUM) ausführlich und gut nachvollziehbar dargestellt.
Von Außen betrachtet sieht vieles so einfach aus – ist es aber nicht!
Das Problem mit widerrechtlichem Rad fahren in der Fußgängerzone kann ebenfalls leider nicht durch Mitarbeitende der Stadtverwaltung geahndet werden, da es sich um den fließenden Verkehr handelt und dieser in den Bereich der Polizei fällt.
Ich habe immer gelernt :Wo ein Wille, da ein Weg…….
Wenn die Zuständigkeiten nur hin und her geschoben werden, fühlt sich anschließend keiner mehr zuständig und es bleibt wie es ist. Thema Tauben und Krähen (der Hegering Emsdetten könnte die Populationen sicher irgendwie eingrenzen (innerhalb der Ortschaft mit Greifvögeln zB….. Falkner gibt’s doch auch hier. Brutplätzte entfernen, Eier entnehmen. Ich liebe Tiere wirklich sehr, aber allein die Populationen an Krähen an der Schwester Columba Straße, auf einem einzigen Grundstück mit hohen Bäumen…. Unglaublich der Lärm und Dreck dort (rundherum Mehrfamilienhäuser). Ich war während der Arbeit in Haushalten immer nur zeitlich begrenzt dort…. Aber selbst ich war genervt von dem Krach. Allgemein vermehren sich die Tauben und Krähen unverhältnismäßig stark. Früher gab es Schrot als Lösung. In der viel zu verweichlichten Mentalität vieler heutzutage wird nur gejammert und gegengejammert. HANDELN hilft.
Genauso wie die Fahrradfahrer /E- Roller – Fahrer :Konsequenz wurde auch hier helfen. Zuständigkeiten KLÄREN UND MAßNAHMEN in Angriff nehmen. Es inte im Moment Niemanden, dass es die Verbote in der Innenstadt gibt, genau so wie alle anderen Regeln. Und es nervt :Radfahrer und E-Roller ballern ohne Rücksicht auf Verluste durch die Innenstadt (sehr gern zu zweit auf dem Roller und Handy in der Hand – Standard!!!!!), Radfahrer und E-Roller auf der verkehrten Straßenseite mit Vollgas und was auch wieder Trend ist :auf der verkehrten Straßenseite parken und kurz hinter der Straßeneinmündung….. NEIN – ICH BIN NICHT PINGELIG – Das ganze ist so gehäuft, dass es extrem nervt!!!!!!!
Aber wenn man den Hund von der Hundesteuer abmelden muss, weil er gestorben ist, soll man einen Euthanasienachweis erbringen!!!!!Die Art und Weise des Textes hat mich dazu erwogen, die Texterstellerin des Amtes zu bitten, etwas feinfühliger mit dem Thema umzugehen. Der Hund ist neben mir gestorben, eingeschlafen…. Nicht eingeschläfert! Ich könnte ihn ja bei der Dame als Beweis auf den Schreibtisch legen.
Das nur als Beispiel für Prioritäten. Der pflichtbewusste Bürger ist immer der ge…….!!!
Mit der Polizei klären, was gemacht werden muss und konsequent umsetzen…. Keine Ahnung, Roller einkassieren für eine gewisse Zeit, Strafgeld…. Strafen für Radfahrer… Nicht den Finger heben und „Dududu“ Schimpfen, sondern durchgreifen!!!!!!!!
Ebenso Taubentante :durchgreifen!!! Wenn sie keine Strafe zahlen kann :Tagessätze und ab dafür!!! Ja, sie ist psychisch krank, greift unschuldige Passanten, auch Kinder verbal an – >Psychiatrie??????
Wieso passiert hier in Detten einfach nichts???? Zumindest nichts, was der Sicherheit dient!!!!
Ich entschuldige mich in aller Förmlichkeit für den Wuterguß, aber das musste jetzt mal raus!!!!
Bestimmt ist es im Leben nicht immer so einfach wie es scheint – aber man muss beharrlich „dran bleiben“ . Die Politik hat vieles durchdacht, um das Problem mit der Taubenfütterin zu lösen – ferner gibt es Urteile – u.a. vom Verwaltungsgericht Münster, wo die Rechtmässigkeit des Fütterungsverbots bestätigt wird. Die Stadt Rheine, wo die Person auch nach wie vor füttert trotz Verbot, hat ein mobiles Taubenhaus aufgestellt und nach meinen Recherchen ist die Population zufriedenstellend zurückgegangen. Ich selbst traf mehrmals zufällig auf Frau R., teils hat sie mich übelst beschimpft, wo ich das Futter weggefegt habe und ein anderes mal konnte ich mich halbwegs normal mit ihr unterhalten; sie würde ein mobiles Taubenhaus- einen Bauwagen, wie sie sagte – nicht akzeptieren. Nach meiner Recherche ist dieser jedoch besonders vorteilhaft, da die Tauben nicht an jeder Stelle ein Taubenhaus akzeptieren. Zu einer Lösung wird man mit Frau R. so nicht kommen, ist meine Meinung. Mein Vorschlag wäre, die aktuell und in Vergangenheit (seit 2020) angefallenen Kosten der Verwaltung der Anschaffung eines Taubenhauses gegenüber zu stellen und zu überlegen, ob dies am Ende des Tages nicht doch die richtige Lösung ist. Es kann ja nicht bis zum Nimmerleinstag so weitergehen. Die Verwaltung hätte es in der Hand, die Fütterung und die Population gut zu kontrollieren und die Tiere würden zudem aus der Stadt geleitet. Gespräche mit dem Hegering ergaben, dass Greifvögel nur eine Momentaufnahme darstellen und diese sich in der Stadt nicht ansiedeln würden, somit keine langfristige Lösung. In Gesprächen höre ich immer wieder, die Bürger sind verärgert, weil nicht transparent genug dargestellt wird, wie die Sachlage aktuell ist und welche Maßnahmen in Planung sind. Klar wäre es total erfreulich, wenn viel mehr Bürger sich die Ausschusssitzungen anhören würden, um sich ein besseres Bild machen zu können. Es darf nicht sein, das Dreistheit siegt und wer macht was er will, damit auch noch durchkommt. Die Stadtgesellschaft muss das nicht hinnehmen. Wir leben in einer Gesellschaft mit Regeln für ein „gutes Miteinander“ – wer täglich dagegen verstößt und anderen dabei Schaden zufügt, muss dafür auch belangt werden in der Form, dass das abgestellt wird, denn: wo bleibt der Schutz des Rechtsstaats für die Bürger ?
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