Taschendiebe in Emsdetten, Ibbenbüren und Rheine unterwegs

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In der Vorweihnachtszeit wird es in den Geschäften und Supermärkten voller – auch in der Corona-Pandemie. Die Menschen erledigen Weihnachtseinkäufe, besorgen Gebäck und Geschenke für die Adventszeit sowie den nahenden Nikolaustag. Taschendiebe nutzen diese Zeit aus. In den vergangen Wochen sind sie vermehrt in den Einkaufsmärkten im Kreis unterwegs. Besonders in Emsdetten, Ibbenbüren und Rheine beobachtet Polizei derzeit eine Häufung. Abgesehen haben die Diebe es auf Handtaschen und Geldbörsen, die von Kunden kurzzeitig aus den Augen gelassen werden. Oder sie nutzen Ablenkungsmanöver und andere Tricks, um an die Wertsachen zu gelangen. Nicht selten gehen sie in Team von mehreren Tätern vor. Ihre Opfer sind oft ältere Menschen, besonders Frauen. Die Aufklärung dieser Taten gestaltet schwierig. Die Opfer stellen meist erst mit einer zeitlichen Verzögerung fest, dass ihr Portemonnaie gestohlen wurde. Und die Taschendiebe gehören oft zu professionellen Gruppen, die in andere Städte und Gemeinden weiterziehen. Die Polizei weist daher auf ein paar grundlegende Regeln hin, die davor schützen, Opfer eines Taschendiebstahls zu werden: – Geld, Kreditkarten und Papiere sollten immer in verschiedenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper getragen werden. – Die PIN-Nummern von EC- oder Kreditkarten gehören nicht – auf der Karte selbst oder auf einem Zettel vermerkt – ins Portemonnaie oder in die Handtasche. – Hand- und Umhängetaschen trägt man am besten verschlossen auf der Körpervorderseite. – Sicherer ist es, den Geldbeutel in einer Brusttasche, einer Gürteltasche oder am Gürtel angekettet mit sich zu tragen. – Portemonnaies sollten auf keinen Fall oben auf den Einkaufskorb- oder Wagen gelegt werden. – Niemals sollten Handtaschen oder Brieftaschen unbeaufsichtigt abgestellt/abgelegt werden. Wer diese Regeln beachtet, verringert das Risiko eines Taschendiebs deutlich und kann sich nach dem Einkauf an den erworbenen Dingen erfreuen, statt sich über gestohlenes Geld zu ärgern.

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