„Die SPD begrüßt ausdrücklich,“ so heißt es in einer Pressemeldung der Ratsfraktion, „dass sich auch die Grünen für die Entwicklung im Westen der Stadt aussprechen.“
Und weiter: „Gut ist, dass die Stadt sich bemüht, zumindest in Ansätzen den Wunsch vieler Emsdettener*innen und Zugezogener nach einem eigenen Grundstück möglich zu machen. Es wird leider nicht möglich sein, hier Angebot und Nachfrage zur Deckung zu bringen. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir uns im Rat über die Vergabekriterien für Grundstücke – wie von der SPD beantragt – neu unterhalten.
Einige der von den Grünen angesprochenen Punkte zu einer nachhaltigen Entwicklung ergeben sich aus der Diskussion im ASWW und dürften unstrittig sein. Allerdings wird die SPD ohne einen klar überwiegenden Nutzen grundsätzlich keinen zu engen Vorgaben zustimmen.
Einige der Punkte sieht die SPD aber deutlich anders als die Grünen: Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, hier mit Prozentzahlen zu bestimmten Bauformen zu operieren. In einem ersten Schritt muss die Verwaltung auf die Besitzer der Grundstücke zugehen und Verhandlungen führen, damit die Fläche in den Besitz der Stadt gelangt.
Bevor im Detail festgelegt wird, was auf den Grundstücken gebaut werden soll, müssen hier
auch die Interessen der jetzigen Besitzer*innen einbezogen werden. Der Antrag der Grünen
zur heutigen Sitzung ist daher für die Sache völlig kontraproduktiv und schadet der
Verhandlungsführung durch die Verwaltung.
Zum Thema Verkehr: Das Gebiet ist sicher gerade auch für Pendler*innen attraktiv. Der
private PKW wird dort weiter eine wichtige Rolle spielen. Gerade die K53n würde dort eine
Ausweitung des Verkehrs in Richtung Innenstadt verringern helfen. Natürlich brauchen wir
dort eine E-Lade-Infrastruktur und gute Rad- und Fußwegeverbindungen. Wichtig ist eine
gute Anbindung an den ÖPNV.“ so der Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Kock abschließend.
Stellungnahme der CDU zu diesem Thema H I E R
Antrag der Grünen H I E R




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