Stadt Greven sagt Ferienprogramm für die Osterferien ab

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Die Stadt Greven hat die für die Osterferien geplanten Ganztagsangebote „Ferienkiste“ und „Kulturhauptstadt Greven“ wegen der stark steigenden Zahl der Corona-Infektionen abgesagt. Die Entscheidung fiel gemeinsam mit dem Verein Abenteuerkiste e.V., der die Ferienangebote maßgeblich mitorganisiert.

„Wir gehen die Entscheidung als Verein Abenteuerkiste voll und ganz mit“, sagt dessen Geschäftsführer Sven Thiele. „Wir können nicht mit 80 Kindern gemeinsames Programm auf dem Bauernhof Wigger machen, während die Infektionszahlen täglich steigen und das öffentliche Leben rund um Ostern eigentlich für alle wirksam runtergefahren werden soll.“ Abenteuerkiste und Stadt Greven hoffen jetzt auf Verständnis bei Eltern und Kindern. „Vor allem für die Kinder tut uns das total leid“, so Fachbereichsleiterin Beate Tenhaken, die bei der Stadt für Soziales, Jugend und Bildung zuständig ist. „Aber wir wollen das Risiko nicht eingehen, dass sich Kinder in der Ferienbetreuung gegenseitig anstecken und das Virus und seine Mutationen weiter in die Familien tragen.“ Die Entscheidung zur Absage ist keinem der Verantwortlichen leicht gefallen, bis zur letzten Minute wurde nach Möglichkeiten gesucht, Ferienkiste und Kulturhauptstadt doch noch irgendwie „coronasicher“ stattfinden zu lassen. Die Absage kommt deshalb jetzt sicher für viele Familien sehr kurzfristig. „Aber wir können in dieser Krise leider alle immer nur auf Sicht fahren“, so Tenhaken. Eltern, die ihre Kinder für die Ferienkiste angemeldet haben, werden in den kommenden Tagen vom Verein Abenteuerkiste schriftlich über die Absage informiert.

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