Stadt bittet Vermieter um Angaben zur Erstellung des Mietspiegels

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Um den Wohnungsmarkt für Mieter und Vermieter transparenter zu gestalten, arbeitet die Stadtverwaltung derzeit an der Erstellung eines neuen Mietspiegels. Vermieter werden gebeten, sich mit Angaben zum Mietobjekt an der Umfrage zu beteiligen.

Ein Mietspiegel ermöglicht Einblicke in die ortsübliche Vergleichsmiete unter Berücksichtigung von Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage des Wohnraumes. Er dient dazu, Unklarheiten über die Angemessenheit von Mietpreisen sowie Mietstreitigkeiten zu vermeiden. Vermieter können sich bei Neuvermietung und Mietanpassungen im Rahmen bestehender Mietverhältnisse auf den Mietspiegel stützen. Die hierfür erforderlichen Daten über Wohnungen und Mietpreise in Emsdetten erhebt der Fachdienst „Wirtschaft und Wohnen“ der Stadtverwaltung.

Bereits im Juni hatte die Stadtverwaltung begonnen, die erforderlichen Daten zur Erstellung des Mietspiegels bei allen Vermietern anzufragen. Nun appelliert Elmar Leuermann, Erster Beigeordneter der Stadt Emsdetten, an die Vermieter, deren Daten noch nicht vorliegen, die Stadt bei der Erstellung des Mietspiegels zu unterstützen. Denn obwohl viele Vermieter der Bitte bereits nachgekommen sind, stehen noch einige Rückmeldungen aus, die relevant sind, um einen validen Vergleich ziehen zu können. Aus diesem Grund wird die Frist zur Umfrageteilnahme nun bis Mittwoch, 12. August 2020, verlängert. Bis dahin können Vermieter den ihnen zugesendeten Fragebogen bzw. bevorzugt das Online-Formular unter www.emsdetten.de (Stichwort: „Mietspiegel-Erhebungsbogen“) ausfüllen.

Pro Wohnung werden jeweils Angaben zu Art, Alter, Modernisierungsgrad und Ausstattung des Mietobjektes, Höhe der monatlichen Nettokaltmiete sowie eine Aussage zum Energieausweis erbeten. Die Datenerhebung erfolgt über den externen Dienstleister KAAW, der die Bestimmungen des Datenschutzes beachtet. Das heißt, die Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich zur Erstellung des Mietspiegels verwendet. Für Rückfragen steht Frau Barbara Vehoff, Tel. 02572 922-110 zur Verfügung. Bei Bedarf können die Bestimmungen zum Datenschutz per E-Mail oder Post zugesandt werden.

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