SPD plant neues Begegnungszentrum in der Innenstadt

0
405
(Foto: SPD-Fraktion)

Im Mittelpunkt der letzten Fraktionssitzung standen die von der SPD vorangetriebenen Planungen für ein neues Begegnungszentrum für ganz Emsdetten auf dem Gebiet des Parkhauses an der Wilhelmstraße und der Paul-Gerhardt-Schule.

„Diese Fläche ist für ein solches Zentrum ideal“, ist sich Dr. Thomas Kock sicher. In drei Jahren könnten wir dort mit den konkreten Planungen beginnen.

Das Parkhaus gehört zu sechs Parkhäusern, die in Deutschland ohne verzinkten Stahl gebaut worden sind, d.h. der Stahl rostet im Beton. Die anderen fünf Parkhäuser sind bereits abgerissen, das Parkhaus an der Wilhelmstraße ist wirtschaftlich nicht zu renovieren. Das Parkhaus ist abgängig und muss in etwa drei Jahren abgerissen werden.

Die Paul-Gerhard-Schule wird als Grundschule nicht mehr genutzt. Während des Umbaus der Wilhelmschule wird diese Schule in den nächsten beiden Jahren aber in die PGS umziehen. Danach ist eine neue Planung möglich. In die Schule ist seit Jahrzehnten nicht investiert worden und es gibt dort einen erheblichen Investitionsstau. Die Fassade steht unter Denkmalschutz. Zu entscheiden ist dann also, ob nur die Fassade für ein neues Gebäude genutzt wird oder ob das ganze Gebäude renoviert wird.

Dr. Thomas Kock teilt in einer Pressemeldung der SPD-Fraktion mit:
„Es gibt sehr viele Interessenten. Die Stiftung St. Josef möchte dort Altenwohnungen errichten, teils stationär, teils als betreutes Wohnen. Natürlich müssen wir dort auch Tiefgaragenparkplätze erhalten und schaffen. In dem Gebäudekomplex könnten die Musikschule und die Volkshochschule untergebracht werden, die schon lange feste Räumlichkeiten suchen. Hier könnte auch eine Zweigstelle von Stroetmanns Fabrik entstehen und alle Vereine, die noch nicht über eigene Räumlichkeiten verfügen, könnten hier eine Heimat finden. Gerade für Kinder und Jugendliche können hier neue Angebote entstehen. Natürlich sollten dort auch Investoren in private Wohnungen investieren können.  Insgesamt ergibt sich ein Mix aus privaten Geldern, Geldern aus Landeszuschüssen und einem städtischen Beitrag.“

Bei der SPD ist man überzeugt, dass das für Emsdetten eine höchst attraktive Lösung werden wird. Klar ist, dass die Bürger bei allen Planungsschritten beteiligt werden sollen. „Ich stelle mir einen Wettbewerb zur Umsetzung dieser Pläne vor“, so Kock abschließend.

Die Nutzung des Gebäudekomplexes in der zuvor genannten Form ist bereits im Februar 2018 gemeinsam von den Fraktionen der SPD, Die Grünen und UWE beantragt worden.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein