Auf der Haushaltsklausur der SPD-Fraktion am vergangenen Wochenende ging es außer um die Finanzen auch um das Thema Wohnen in Emsdetten. Die SPD hat hierzu einen Antrag eingebracht, dass die Stadt mit der lokalen Wohnungswirtschaft Gespräche aufnimmt, um in Emsdetten ein Wohnheim für Auszubildende und Studierende im dualen Studium zu errichten. Ein solches Wohnheim ist in den Gesprächen mit der Wirtschaft immer wieder Thema und die SPD favorisiert ein Modell, bei dem sich die Wirtschaft an den Kosten für dieses Projekt beteiligt. Anke Hackethal erklärte, hierzu solle ein Standort gefunden werden, von dem sowohl der Bahnhof und die Innenstadt als auch die ausbildenden Betriebe in akzeptabler Weise per Fahrrad erreichbar sind. Wichtig sei, dass die Zimmer auch für solche Auszubildenden bezahlbar seien, die keine ausreichende elterliche Unterstützung beziehen. Ein solches Auszubildendenheim sei ein in anderen Städten schon erprobtes Modell, sodass hier kein Neuland betreten werden muss.
Wie in der Zeit ab 2015, als viele Flüchtlinge nach Emsdetten gekommen sind, möchte die SPD, dass die Stadt Emsdetten auch wieder selbst als Bauherr auftritt. Dafür käme zum Beispiel das geplante neue Baugebiet im Westen der Stadt in Frage. „Das Wichtige ist, dass dann die Stadt selber für die Belegung der Wohnungen verantwortlich ist“, so Reinhild Thamm-Krake. „Hier könnten wir Wohnungen für Menschen schaffen, die auf dem freien Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben. Die SPD denkt dabei vor allem an Singlehaushalte, große Familien, aber auch Senioren.




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