SPD fordert verantwortlichen Umgang mit den noch zur Verfügung stehenden Flächen

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Die Annette-von-Droste-Hülshoff-Allee soll nach Meinung der SPD zur Fahrradstraße ausgewiesen werden

Aus der SPD-Fraktion erreichte uns jetzt folgende Pressemeldung:

„Wir müssen mit den uns zur Verfügung stehenden Flächen verantwortlicher umgehen“, fasste Detlef Gritz die Diskussionen in der SPD-Fraktion zusammen. Gemeinsam mit Ralf Stroetmann hat er dazu einen Antrag erarbeitet. Die Stadt soll ein Konzept erstellen, mit dem sichergestellt wird, dass ein Anteil der neu zu überplanenden Flächen unversiegelt bleibt. Diese Flächen sollen zur Regenwasserspeicherung, zur Grundwasseranreicherung wie auch zum Erhalt und zur Wiederherstellung von Grün- und Waldflächen genutzt werden. In ihrem Antrag listet die SPD weitere Maßnahmen auf, Flächen ökologisch aufzuwerten. Nach Auffassung der Sozialdemokraten ist die Erschließung weiterer Flächen insbesondere für die Schaffung neuen Wohnraums unbedingt notwendig. Die dazu noch verfügbaren Flächen der Stadt sind allerdings knapp bemessen. Bisher finde eine Rückumwandlung von Industriebrachen oder aufgegebenen Wohnbebauungen in Grünflächen allerdings kaum statt. Die zunehmende Versiegelung führe unter anderem zu ernsthaften Problemen im Zusammenhang mit Starkregenereignissen, Dürreperioden, dem Absinken des Grundwasserspiegels und dem stetigen Anstieg der Tageshöchsttemperaturen. Hierzu müsse endlich ein Gesamtkonzept her.

Ein zweiter Antrag beschäftigt sich mit der Ausweisung von Fahrradstraßen. Wenn es nach der SPD geht, sollen der Grünring, der Westring und die Droste-Hülshoff Allee neu als Fahrradstraßen ausgeschildert werden. Jürgen Osterhoff betonte hierbei besonders die Rolle dieser Straßen als Schulweg. Die entsprechenden Kosten sollen im Haushalt 2021 bereitgestellt werden.

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