SPD fordert Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung im Raum Brook/Sternbusch

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(Foto: privat)

Es ist kein neues Problem: Die Straßen rund um den Brook, die die Nordwalder und die Borghorster Straßen verbinden, werden gern von Autofahrern als Abkürzungen benutzt. Für die Emsdettener SPD kein Grund, sich damit abzufinden. „Diese Rücksichtslosigkeit gefährdet nicht nur Anwohner, sondern auch die vielen Menschen, die dort in der Freizeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind“, erläutert SPD-Ratsmitglied Eva Nie den Vorstoß. Es gibt zwar längst Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30 bis 50 km/h. Der motorisierte Verkehr hält sich nur leider selten daran. „Durchschnittsgeschwindigkeiten von 60 km/h sind angesichts der Verhältnisse zu viel“, macht Dörthe Weist-Vanheiden deutlich, die die SPD im Planungsausschuss vertritt. „Einmündende Nebenwege und eingeschränkte Sicht machen die ganze Strecke unübersichtlich, gerade für Kinder. Wenn da Einzelne gar mit 100 km/h gemessen werden, geht von ihnen eine inakzeptable Gefahr aus.“

Sicherheit statt Schleichverkehr

Die bisher von der Stadt ergriffenen oder. geprüften Maßnahmen genügen da offensichtlich nicht. Um eine spürbare Verhaltensänderung im Verkehrsfluss zu erzielen, richtet die SPD-Fraktion mehrere Aufforderungen an die Stadtverwaltung. Diese zielen einerseits darauf ab, die gesamte Verkehrssituation im Bereich Sternbusch/Brook zu betrachten und auf Basis der Messdaten zu bewerten. Gleichzeitig sollte aber auch geprüft werden, mit welchen kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen sofort eine Senkung der Geschwindigkeiten erreicht werden kann. Das kann sowohl verstärkte Kontrollen bedeuten wie auch den Einsatz von Bodenschwellen bedeuten. „Wir wissen, dass die wegen des Lärms unbeliebt sind, der beim Überqueren entsteht. Deshalb sollten bauliche Elemente möglichst in einigem Abstand zur Wohnbebauung installiert werden“, erläutert Eva Nie dazu. „Natürlich müssen alle Maßnahmen im engen Dialog mit den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben getroffen werden“, ergänzt Weist-Vanheiden. „Wir gehen davon aus, dass alle beteiligten Parteien ein Interesse an einer größeren Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer haben, und daher eine schnelle Einigung möglich ist.“

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