Mit viel Fantasie, handwerklichem Geschick und einem feinen Gespür für Farben und Formen haben Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Realschule erfolgreich am Wettbewerb „Jugend gestaltet“ teilgenommen. Ihre Werke sind derzeit im Rahmen einer Ausstellung des Kreises Steinfurt zu sehen und ziehen zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher an.
Der Schüler Lui Nentwig (Klasse 6) gewann mit seinem herausragenden bunten Portrait einen Preis bei dem diesjährigen Wettbewerb des Kreises Steinfurt.
Die jungen Künstlerinnen, überwiegend aus den Wahlpflichtkursen Kunst der Jahrgänge 9 und 10, setzten sich in ihren Arbeiten mit ganz unterschiedlichen Themen auseinander. So entstanden sowohl persönliche als auch gesellschaftlich inspirierte Werke – von detailreichen Zeichnungen über farbenfrohe Collagen bis hin zu experimentellen Drucktechniken.
Lena Beermann (9. Klasse) präsentierte beispielsweise einen Linoldruck, der aus der Vogelperspektive in Form eines Flatlays eine alltägliche Frühstücksszene einfing.
Eine Mitschülerin, Dana Bering, griff das Thema „Selbstinszenierung“ ebenfalls künstlerisch in einem Druck auf und setzte ihre persönlichen Alltagsgegenstände (Sneaker, Kopfhörer, Discokugel) in einer ausdrucksstarken Arbeit um. Die Schülerinnen druckten auf Buch- oder Zeitungsseiten, die thematisch ihre Aussageabsicht unterstrichen.
Besonders beeindruckend war auch die Auseinandersetzung mit der berühmten Künstlerin Frida Kahlo: Die Zehntklässlerin Wiebke Pohlmann kombinierte verschiedene Techniken wie Druck, Collage und Malerei zu einem vielschichtigen Porträt, das sowohl künstlerisches Können als auch inhaltliche Tiefe zeigte. So wird die Zerrissenheit Kahlos zwischen Morbidität und Lebensfreude widergespiegelt.
Gemeinschaftsarbeiten bereichern die Ausstellung ebenfalls. Zwei Schülerinnen, Charlotte Berndsen und Joena Rautenberg, entwickelten zusammen eine kreative Objektverfremdung indem sie eine Zahnbürste zu einem Einhorn umgestalteten. Fiene Winter und Kathi Linnenbaum verfremdeten ebenfalls Zahnbürsten und verwandelten diese in eine Tüte Pommes Frites.
Die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend gestaltet“ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Für die KünstlerInnen der Käthe ist die Ausstellung nicht nur eine Anerkennung ihrer Arbeit, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die ihr künstlerisches Selbstbewusstsein stärkt.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und ideenreich junge Kunst sein kann – und lässt auf viele weitere kreative Beiträge in der Zukunft hoffen.
Bis zum 14. Juni 2026 können die WERke noch im Kunsthaus Kloster Gravenhorst in Hörstel-Riesenbeck besichtigt werden.









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