So ein Flohmarkt ist doch immer wieder was für Schnäppchenjäger. Da liegen an einem Stand Hosen und Shirts für Kinder in einem Alter, wo man gerne mal schon nach einem halben Jahr die nächste Größe braucht. Weil wenig getragen entsprechend gut erhalten. Spontan ins Auge gefallen ist einer jungen Mutter eine Hose für sagenhafte 3,– € – der ursprüngliche Preis wird sicher weit über dem zehnfachen gelegen haben. Das Interesse ist geweckt, die Mutter signalisiert eine eventuell mögliche Kaufoption aber der Preis ist halt unannehmbar hoch. „2 Euro 50“ Kommt dann ein Gebot als würde man sich damit schon in den Ruin stürzen, und der Sohn, der in diese Hose gesteckt werden soll, muss auf die erste Klassenfahrt, die ja frühestens in drei Jahren stattfinden kann, verzichten.
Die Verkäuferin hinterm Tapeziertisch „Was sollen wir hier lange reden, ich lass was nach, sie legen was drauf, 2,70 € und alle sind zufrieden.“ Das ging der künftigen Besitzerin fast schon zu schnell, wollte im Eifer des Gefechtes 2,80 € bieten, konnte sich aber rechtzeitig bremsen.
und so wechselten Geld und Hose die Besitzerin.
Schon fast am Auto entdeckt die junge Dame dann noch ein vergessenes 50-Cent-Stück in der kleinen Hosentasche… die kommen jetzt ins Sparschwein, für die Klassenfahrt…





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