Reckenfeld – eine Bank

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Der/die ein oder andere blieb tatsächlich stehen, auf einen kleinen Plausch, der ganz große Ansturm war jedoch noch nicht zu verzeichnen. Damit hatte man auch nicht wirklich gerechnet, die Aktion „Reckenfeld ist eine Bank“, bei der sich an acht Stellen in Reckenfeld acht Vereine/Verbände vorgestellt haben, sollte auch einfach nur ein Zeichen setzen.

„Wir sind noch da!“ sollte die Botschaft in dieser corona-geschwängerten schwierigen Zeit sein, so Ilja Kryszat, Ideengeberin dieses Projektes.

Die Reckenfelder Tafel war hier vertreten, der Bürgerverein Reckenfeld durfte natürlich nicht fehlen, das Matthias-Claudius-Haus, die katholische wie auch evangelische Kirchengemeinde, KUJA-Kinder- und Jugendarbeit, das Quartiersmanagement, und Lernen fördern e.V.

Sie haben alle eines gemeinsam, – auffällig ist, dass in dieser von Kontakteinschränkungen geprägten Corona-Pandemie viele Menschen in Reckenfeld tatsächlich vereinsamen, dass hier die Zusammenkünfte fehlen. In unregelmäßigen Abständen finden in Reckenfeld große Dorffeste statt, zuletzt 2017. „Der Zuspruch bei diesen Events ist enorm.“ Beim letzten Mal waren etwa 2/3 der Reckenfelder Einwohner auf den Beinen. Die aktuellen Planungen mussten leider eingestampft werden.

Viel wichtiger aber ist die Alltagsbewältigung. Freizeitkontakte sind nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Es wird Zeit, dass hier wieder geöffnet wird. Die zuvor gennanten Organisationen wollen dabei helfen, es nicht nur bei dieser heutigen Maßnahme belassen, im Nachgang hierzu wird es weitere Projekte geben, um auf sich aufmerksam zu machen, um den Mitmenschen, denen bislang noch kein oder kaum ein Kontakt gelungen ist, eine Anlaufstelle zu bieten.

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