Radfahren in der Fußgängerzone

0
160

Das Thema „Radfahren in der Fußgängerzone“ wird wohl auf ewig zu Diskussionen führen. Christian Gremme vom Emsdettener Inklusionsbeirat bittet nun um etwas mehr Verständnis, für die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die auf Fahrräder als Hilfsmittel angewiesen sind und denen es auch erlaubt ist, dort zu fahren:

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen in der Emsdettener Innenstadt irritiert oder sogar verärgert reagieren, wenn jemand mit einem Dreirad oder einem Liegefahrrad durch die Fußgängerzone fährt. Dabei wird leider häufig vorschnell angenommen, dies geschehe aus Rücksichtslosigkeit oder Bequemlichkeit.

Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus: Viele Betroffene sind aufgrund einer körperlichen Einschränkung auf solche speziellen Fahrräder angewiesen. Für sie sind Dreiräder oder Liegefahrräder keine Freizeitgeräte, sondern notwendige Hilfsmittel, um mobil und selbstständig am Alltag teilnehmen zu können.

Besonders bedauerlich ist, dass es in manchen Fällen nicht bei irritierten Blicken bleibt. Mitunter werden die Fahrerinnen und Fahrer sogar angefeindet oder beschimpft. Solche Reaktionen sind verletzend und werden der Situation in keiner Weise gerecht.

Ich möchte daher an alle appellieren, mehr Verständnis und Rücksicht im Umgang miteinander zu zeigen. Ein respektvoller Blick auf die Bedürfnisse anderer trägt wesentlich zu einem besseren Miteinander in unserer Stadt bei.

Kommentieren Sie den Artikel

Die Kommentare werden erst nach Prüfung freigeschaltet. Kommentare ohne Hinweis auf den Verfasser (vollständiger Klarname) oder gar mit vorsätzlich falscher E-Mail-Adresse werden nicht veröffentlicht! Wir bitten Sie, bei Ihren Kommentaren sachlich zu bleiben und sich einer angemessenen Formulierung zu bedienen.

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Danke für Ihre Nachricht. Wir werden diese schnellst möglich bearbeiten.