Plattdüütsken Liäsewettbewerb in de Grundschoolen von’n Kries Stemmert

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22 Schülerinnen und Schüler haben ihr Können gezeigt. Kreisheimatpflegerin Reinhild Finke (hinten, Mitte) und der kommissarische Behördenleiter Dr. Martin Sommer (2. Reihe, rechts) gratulierten gemeinsam mit Vertretern der Jury und des Kreisheimatbundes. (Foto: Kreis Steinfurt)

Beim Kreisentscheid des 21. Plattdeutschen Lesewettbewerbs für die Klassenstufen 1 bis 4 haben sich in der vergangenen Woche ein Schüler aus Mettingen von der Ludgeri-Schule und zwei Schülerinnen aus Dreierwalde (St-Anna-Schule) und Neuenkirchen (Ludgerischule) durchgesetzt.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der ursprüngliche Termin für das Finale im Frühjahr dieses Jahres nicht stattfinden und die jungen Lesetalente – alle konnten bereits Siege an ihrer Schule erzielen – mussten sich gedulden. Jetzt war es so weit:  22 Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Gemeinden, Städten und Ortsteilen des Kreises Steinfurt konnten endlich die Jury sowie die begleitenden Elternteile mit ihren plattdeutschen Fähigkeiten begeistern.

Clemens Langemeyer, hier lesend, hat den Plattdeutschen Lesewettbewerb gewonnen. (Foto: Kreis Steinfurt)

Kriterien wie das passende Lesetempo, die Aussprache und die Betonung flossen in die Jurybegründung mit ein. Überzeugen konnten in der Gruppe der Klassen 1 bis 4 Clemens Langemeyer aus Mettingen (Platz 1), Teresa Winnemöller aus Dreierwalde (Platz 2) und Lina Luisa Mohr aus Neuenkirchen (Platz 3).

 

 

Kreisdirektor und kommissarischer Behördenleiter Dr. Martin Sommer überreichte die Urkunden und lobte das Interesse an der plattdeutschen Sprache: „Für eure Omas und Opas war es noch ganz normal, dass zu Hause Platt gesprochen wurde. Inzwischen können aber immer weniger Plattdeutsch sprechen. Umso schöner, dass ihr euch damit beschäftigt.“

Ganz stolz auf die jungen Lesetalente zeigte sich auch Reinhild Finke, Vorsitzende des Kreisheimatbundes: „Ihr habt das alle ganz toll gemacht, egal, wie nun die Urkunden vergeben worden sind: Wir Menschen sind verschieden und so liest Jede und Jeder auf seine ganz eigene Weise und das ist auch gut so!“ Sie war zudem erleichtert, dass der traditionelle Wettbewerb zumindest in abgespeckter Form stattfinden konnte und bedankte sich bei den Teilnehmenden sowie deren Begleitungen, den Lehrkräften, den Sparkassen im Kreis, außerdem auch für die Unterstützung der Jury und die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturamt des Kreises Steinfurt.

Nun heißt es wieder: Bis zum nächsten Plattdeutschen Lesewettbewerb in 2021/22!

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