Photovoltaik-Anlagen melden für eine gute Platzierung bei der Städte-Challenge

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(Foto: pixabay)

Regenerative Energien sind ein wichtiger Baustein des Klimaschutzes. Die Nutzung der Sonnenenergie ist nach der Windenergie die wichtigste erneuerbare Energiequelle. Das Potenzial in Emsdetten ist groß und wird bisher nicht vollständig ausgeschöpft. Die bundesweite Städte-Challenge „Wattbewerb“, an dem sich auch die Stadt Emsdetten beteiligt, möchte den Photovoltaik-Ausbau (PV-Ausbau) weiter vorantreiben und beschleunigen. Der Wettbewerb endet, wenn die erste Großstadt ihre installierte PV-Leistung verdoppelt hat. Gewinnen wird die Stadt, die den größten Zubau der PV-Leistung pro Einwohnerin und Einwohner erreicht. Dabei werden alle Anlagen berücksichtigt: ob Dach- oder Freiflächenanlagen, überbaute Parkplätze oder Balkonmodule. Für eine gute Platzierung im Gesamtvergleich ist es daher wichtig, dass alle PV-Anlagen im Stadtgebiet auch gemeldet werden.

Als Ausgangswert zur Teilnahme am Wattbewerb wurde die PV-Leistung pro Einwohnerin und Einwohner im Februar 2021 zugrunde gelegt. Die Stadt Emsdetten landete hierbei auf Platz 24 von 136 teilnehmenden Kommunen. Seit Beginn des Wattbewerbs wurden bis September 2021 weitere 47,8 Watt pro Einwohnerin und Einwohner in Emsdetten zugebaut und angemeldet. Dies sind umgerechnet rund 5.000 PV-Module in einer Größe von rund 9.000 Quadratmetern. Dank dieses Zuwachses konnte die Stadt Emsdetten im Ranking bereits auf Platz 11 vorrücken.

Damit auch wirklich die gesamte installierte PV-Leistung mitberechnet und Emsdetten „gutgeschrieben“ werden kann, ist es wichtig, dass alle privaten PV-Anlagen auch im Marktstammdatenregister (MaStR) gemeldet werden.

Grundsätzlich sind alle Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz bei den Stadtwerken Emsdetten als Netzbetreiber meldepflichtig. Dies gilt auch, wenn keine EEG-Vergütung beansprucht wird oder es sich nur um ein einzelnes PV-Modul handelt. Die Stadtwerke Emsdetten haben hierfür ein vereinfachtes Meldeverfahren aufgelegt. Informationen und das entsprechende Formular sind auf der Homepage der Stadtwerke Emsdetten unter www.stadtwerke-emsdetten.de zu finden. Die Stadtwerke prüfen anschließend, ob ein Austausch des Stromzählers notwendig ist. Außerdem sind alle Betreiber verpflichtet, ihre Anlagen im Marktstammdatenregister zu registrieren. Weitere Informationen hierzu stellt die Bundesnetzagentur zur Verfügung.

Auch Balkonsolaranlagen müssen die geltenden technischen Regeln erfüllen: Nach aktuell geltenden DIN-Vorschriften darf die Stromerzeugungseinrichtung nur mit einer speziellen Energiesteckvorrichtung – auch bekannt als Wieland-Stecker – an einem Endstromkreis angeschlossen werden. Zu beachten sind die in der DIN-Norm genannten Anforderungen, um die technische Sicherheit zu gewährleisten, wie insbesondere der FI-Schutz und die Strombelastbarkeit der Leitung. Einbau der Energiesteckdose, Beurteilung und eventuelle Anpassungen des Endstromkreises müssen durch eine Elektrofachkraft erfolgen.

Die Stadt Emsdetten und die Stadtwerke Emsdetten arbeiten eng zusammen, beraten gerne und unterstützen bei der Suche nach der geeigneten Anlage.

Für Basisinformationen und eine Initialberatung steht Betina Loddenkemper, Klimaschutzmanagerin der Stadt Emsdetten gerne zur Verfügung, Telefon 02572/922-554 oder per E-Mail an betina.loddenkemper@emsdetten.de.

Für konkrete Fragen bei der Anmeldung einer PV-Anlage oder für eine weiterführende Beratung können sich Interessierte gerne an die Stadtwerke Emsdetten, Philipp Wiggers, Telefon 02572/202-157 oder 02572/202-345 oder per E-Mail an solar@stadtwerke-emsdetten.de wenden.

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