Eine gute und enge Kooperation zwischen Schulen und Eltern ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von Kindern. Welche Barrieren sind hinderlich und wie kann die Kooperation besser gelingen? Mit dieser Frage befasste sich jetzt ein Workshop des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Steinfurt. An der Veranstaltung unter dem Titel „Partizipationsbarrieren in der Zusammenarbeit mit Eltern“ nahmen 13 Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte aus Grund- und Förderschulen sowie pädagogisch Beschäftigte in der schulischen Bildungsarbeit teil. Ziel war es, die Beziehung zwischen Schulen und Eltern zu verbessern. Referentin Nuray Ates-Ünal vom Verein „Ifak – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendarbeit“ setzte dabei auf einen Perspektivwechsel. Im Rahmen eines Rollenspiels nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedliche Positionen von Müttern und Vätern ein, um Hürden in der Elternarbeit besser nachvollziehen und individuelle Lösungsansätze für den eigenen Alltag finden zu können. Sie erfuhren zudem Wissenswertes über Elterntypologien, Erziehungsstile und milieuspezifische Erwartungen an Schulen, um Missverständnisse oder falsche Annahmen aufzudecken. Ziel der Beziehung zwischen Eltern und Schulen sollte eine demokratieförderliche Elternarbeit sein. „Ich fand die Übung sehr eindrucksvoll – sie hat mir die Augen geöffnet“, fasste eine Teilnehmerin ihre Eindrücke zusammen.
Start Kreis Steinfurt Perspektivwechsel deckt Partizipationsbarrieren in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern auf




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