Neue Möglichkeiten der Innenstadtbeleuchtung

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Dem Ausschuss für Infrastruktur (AI) wurden jetzt in einer online-Sitzung neue Möglichkeiten der Innenstadtbeleuchtung vorgestellt. Damit würde dann fast vollständig auf LED umgestellt, was am Ende im geringeren Energieverbrauch sich auswirken würde.

Beim vorgestellten System handelt es sich um digitales Hightech. Zunächst erhält jede Stele eine „Grundausrüstung“ mit der der ihr zugeordnete Bereich ausgeleuchtet wird, – mit einer Leuchtkraft von gerade einmal 25 %. Ein Bewegungsmelder erkennt dann, wenn sich beispielsweise ein Fußgänger nähert und schiebt die Leistung auf 80 % hoch. Die Stelen sind über Funk miteinander verbunden, so dass sie den Weg des Fußgängers erkennen und diesen nacheinander ausleuchten.

100 % Leuchtkraft werden nur bei betätigen des „Polizeischalters“ vor Ort innerhalb von 20 Sekunden erreicht, können aber auch von der Wache bzw. vom Streifenwagen aus angesteuert werden.

Die Ausstattung der Stelen mit weiteren Leuchtmitteln ermöglicht beispielsweise, Gebäude anzustrahlen, Fassaden, wobei dann tatsächlich die Fenster ausgespart werden können. Die auch punktuell mögliche Beleuchtung ist farblich variabel, Schriftzüge wie z.B. „Vorsicht Glatteis“, „Sicherheitsabstand einhalten“…. sind möglich. Bei Stadtfesten kann somit eine große Lichtanlage entstehen, die auf die Akkustik reagiert. Ein elektronisches Feuerwerk ist möglich.

Jede Stele kann für sich, dem Standort angepasst, entsprechend der Anforderungen mit separaten Modulen ausgestattet werden.

Bei dieser Präsentation wurden die Möglichkeiten aufgezeigt. Natürlich muss nicht alles, was machbar ist, auch umgesetzt werden. So wurden „Spielereien“ und „Stadt als Diskokugel“ bereits abgelehnt. Politik und Verwaltung werden sich jetzt mit der Thematik beschäftigen und ein sinnvolles Konzept erarbeiten.

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