Neue Form des Wahlkampfes bei den Linken

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Angesichts der aktuell wieder steigenden Zahl von Infektionen mit dem neuen Coronavirus verzichtet DIE LINKE in Emsdetten auf den sonst üblichen Haustürwahlkampf und bietet den Bürgerinnen und Bürgern stattdessen andere Möglichkeiten an, mit den Kandidaten für den Stadtrat und mit der Bürgermeisterkandidatin ins Gespräch zu kommen.

 

Dazu erklärt Leon Huesmann, Spitzenkandidat der LINKEN für den Stadtrat: „Wir haben in unserem Wahlkampfteam lange darüber diskutiert und das Für und Wider gründlich abgewogen, aber uns ist kein Format eingefallen, in dem wir uns vorstellen können, von Tür zu Tür zu laufen und uns überall persönlich vorzustellen. Deswegen bieten wir an, dass Bürgerinnen und Bürger, die uns kennenlernen wollen, einen Haus- oder Vereinsbesuch telefonisch anfordern können.“ Bürgermeisterkandidatin Kathrin Vogler ergänzt: „In normalen Zeiten hätte ich bis zur Wahl an 1000 Türen geklingelt, darauf verzichte ich nicht gerne. Aber ich möchte kein Risiko eingehen, dabei eine Infektion zu übertragen. Es ist nach meiner Erfahrung unmöglich, dabei alle Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und trotzdem gute Gespräche zu führen. Und wir haben als Parteien auch im Wahlkampf eine Verantwortung, nicht zur Weiterverbreitung des Virus beizutragen und für viele Menschen auch eine Vorbildfunktion.“ 

DIE LINKE hat daher zusätzlich zu ihren Ständen auf dem Wochenmarkt eine Hotline eingerichtet, unter der Gesprächstermine vereinbart oder auch telefonisch Gespräche geführt werden können.  Auch an den Infoständen oder im Linken Zentrum in der Karlstraße 17 können Zettel mit Rückrufbitten abgegeben werden. 

Interessierte können zudem auf Facebook direkte Nachrichten an DIE LINKE Emsdetten oder Kathrin Voger senden. 

Die Nummer der Hotline, die auch für WhatsApp genutzt werden kann, lautet 0170 – 29 48 228.  

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