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Donnerstag, Oktober 22, 2026
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Netzwerktreffen Kultur & Tourismus im Kreis Steinfurt

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(Foto: Kreis Steinfurt)

Extrem trocken und extrem heiß: Das Jahr 2026 im Kreis Steinfurt war bisher eines der trockensten Jahre. Die Auswirkungen und Herausforderungen des Klimawandels sind somit auch in unserer Region zu spüren. Unter den Extremwettereignissen leidet aber nicht nur die Landwirtschaft, sondern zunehmend auch die Veranstaltungsbranche. Das Amt für Kultur, Tourismus und Heimatpflege des Kreises hat deshalb sein Herbst-Netzwerktreffen Kultur & Tourismus unter das Schwerpunktthema Nachhaltigkeit gestellt. Im besonderen Ambiente der Kulturkirche St. Christophorus Ladbergen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, wie sich Organisatorinnen und Organisatoren von Veranstaltungen besser gegen Hitze, Sturm und auch Starkregen wappnen können.

Wertvolle Anregungen dazu lieferte Laura Hoth vom Institut für Geographie der Universität Osnabrück.  Sie beschäftigt sich mit der Bedeutung des Klimawandels und dessen Folgen für die Veranstaltungsbranche und präsentierte die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des jüngst abgeschlossenen Forschungsprojekts „KlimaEvent“.

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Maßnahmen und Ansätze, wie sich der ökologische Fußabdruck von Kultureinrichtungen und Veranstaltungen verkleinern lässt, um den Klimawandel nicht noch weiter zu beschleunigen, stellte David Schmalenstroer aus der LWL-Kulturabteilung vor. Die Initiative „kultur-klima“ bündelt Informationen dazu und vernetzt Akteurinnen und Akteuren aus dem gesamten Bundesland.

Ergänzt wurde das Programm des Netzwerkstreffens durch einen Überblick des Angebots zur Nachhaltigkeitsberatung des Kulturbüro Münsterland sowie aktuelle Informationen aus der Kultur- und Tourismusförderung des Kreises. „Der Umgang mit den Folgen des Klimawandels ist ein brandaktuelles Thema, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit unserem Netzwerktreffen haben wir den Kulturschaffenden und Veranstaltungsorganisatorinnen und -organisatoren aus dem Kreisgebiet Impulse geben können, ihre Arbeit an die sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen“, fasst Kirsten Weßling, Leiterin des Kulturamts, zusammen.

Nach den Vorträgen und Diskussionen waren alle Gäste zu einer Führung durch die Kulturkirche eingeladen, bei der das Konzept der Nutzung des Kirchenraums als Ort für kulturelle Veranstaltungen näher erläutert wurde.

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