Nettelstedt nimmt die Punkte mit

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(Foto: Thorsten Fisseler)

…und dazu kommt noch ein fettes Polster für’s Torverhältnis. Mit 27:37 (13:18) und somit 10 Toren Rückstand gibt der TVE das Heft aus der Hand. Dabei hatte es bis in die elfte Minute noch ganz gut ausgesehen, 6:6 war der Spielstand ausgeglichen und auch die spielerische Qualität auf beiden Seiten auf Augenhöhe. Doch dann wurde es plötzlich hektisch, Unruhe kam ins Spiel der Emsdettener. Die Gäste schienen das „Grün gelesen“ zu haben und ließen sich fortan keine Butter mehr vom Brot nehmen.

Fehler spielten sich auf Emsdettener Seite mehr und mehr ein, die zunächst kompakte Abwehr wurde durchlässiger, aber auch bei den Aufstiegsaspiranten lief nicht immer alles rund. Gästetrainer Emir Kurtagic, der zum Schluss gar nur noch die zweite Garde spielen ließ, brachte es in der Pressekonferenz nach dem Spiel auf den Punkt: „Es war ein sehr anschauliches Spiel, spielentscheidend war am Ende vermutlich, dass wir etwas mehr Ruhe und Erfahrung ins Spiel bringen konnten. Unser Sieg war verdient, die Saison ist aber noch lang, da kann noch viel passieren. Wir drücken dem TVE die Daumen, dass der Klassenerhalt gelingt.“

Der TuS N.-Lübbecke gehört zu den drei Aufstiegsaspiranten in die 1. Liga. In der kommenden Woche steht der direkte Vergleich mit dem VfL Gummersbach bevor. „Möge die bessere Mannschaft gewinnen!“ so Kurtagic, der für sein Team eine gute Ausgangsposition sieht.

„Im Anfang haben wir große Chancen verworfen.“ beginnt TVE-Trainer Peter Portengen sein Statement. „Wir haben heute gegen eine starke Mannschaft versucht, das Tempo hoch zu halten und mit allen Spielern zu spielen. Im Angriff sind einfache Bälle vergeben worden, Nettelstedts Torhüter hat aber auch sehr gut gehalten.“

Am Pfingstsonntag haben die Spieler des TVE einen Ruhetag, am Montag heißt es aber schon wieder intensive Vorbereitung auf das Spiel gegen den HC Elbflorenz Dresden. Die reisen am Dienstag aus Sachsen an und hier müssen für den TVE dringend zwei Punkte her.

Maurice Paske   stand etwa bis zur 45. Minute zwischen den Pfosten, blieb leider weit hinter seiner Form
Konstantin Madert   konnte nicht den erhofften Wechsel bringen
Sören Kress   1 Tor
Yannick Terhaer   3 Tore
Maximilian Nowatzki   2 Tore
Hubert Kornecki   gelb
Paul Kolk   2 Tore
Marcel Schliedermann   1 Tor
Johannes Wasielewski   2 Tore  schied zum Schluß verletzungsbedingt aus
Tomas Urban   3 Tore
Julian Damm   1 Tor (direkt nach Wiederanpfiff vom Mittelkreis)  1 x Zeitstrafe
Dirk Holzner   3 Tore (davon 2 Siebenmeter)
Robin Jansen   1 Tor, gelb
Sven Weßeling   6 Tore (davon 3 Siebenmeter)
Freddy Stüber   2 Tore, 1 x Zeitstrafe
Jan Mojzis   gelb

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