Da hat der Vorsitzende des Inklusionsbeirates einen Hinweis an die Stadtverwaltung gerichtet, in einer Sitzungsvorlage sei der Begriff „fußläufig erreichbar“ – was soviel bedeutet wie: „dieses ist leicht und in kurzer Zeit zu Fuß erreichbar!“
„Dieser Begriff“, so der Hinweis des Inklusionsbeirates, „setzt das „Zu-Fuß-Gehen“ implizit als allgemeingültige Norm voraus. Menschen, die einen Rollstuhl, … benutzen, werden durch diese Formulierung sprachlich unsichtbar gemacht.“
Die Emsdettener Stadtverwaltung, flexibel und kreativ wie kaum eine andere öffentliche Einrichtung, hat prompt reagiert und „fußläufig“ durch „nahmobilitätsorientiert“ ersetzt.
Spätestens jetzt dürfte Emsdetten eine realistische Chance auf den Grimme-Preis haben…





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