„Kulturrucksack NRW“ – vielfältiges Programm im Kreis Steinfurt

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Der Kulturrucksack NRW verspricht Kindern und Jugendlichen im Kreis Steinfurt ein abwechslungsreiches Programm.

Im Rahmen des „Kulturrucksacks NRW“ finden auch in diesem Jahr abwechslungsreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Kreis Steinfurt statt. Alle 24 Gemeinden des Kreises beteiligen sich an dem landesweiten Programm. Damit ist der Kreis Steinfurt der größte Kreis in NRW, der an dem Projekt mitwirkt. Der „Connected-Verbund“, dem bis auf Ibbenbüren und Hörstel alle Kommunen des Kreises angehören, stellt den Kulturrucksack NRW in diesem Jahr unter das Motto „Connected – Der Kreis ist rund“. Zwischen März und Oktober ist die Durchführung von über 100 Kunst- und Kulturprojekten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 10 und 14 Jahren geplant.

Der „Kulturrucksack NRW“ wird aus Mitteln des Landes gefördert und soll allen Kindern und Jugendlichen kostenfreie oder kostenreduzierte kulturelle Angebote eröffnen.

Angeboten werden in diesem Jahr unter anderem Fotografieworkshops, Graffitikurse und inklusive Tanzprojekte. Die Kommunen planen zudem Veranstaltungen aus dem künstlerischen Bereich und Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt. Die Verantwortlichen des Amtes für Schule, Kultur und Sport des Kreises Steinfurt danken den teilnehmenden Kultureinrichtungen für ihre Kreativität. „Sie eröffnet erst die Möglichkeiten, die den Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Projekttage nun angeboten werden können“, sagt Tilman Fuchs, Kulturdezernent des Kreises. Zum Abschluss des diesjährigen Kulturrucksacks NRW wird am Montag, 25. Oktober, im Kreishaus Steinfurt die Connected-Ausstellung eröffnet, in der ausgewählte Projekte aus allen Kommunen ausgestellt werden.

Trotz der unsicheren Entwicklungen der Corona-Pandemie stellt die Kulturvolontärin des Schul-, Kultur-, und Sportamtes Sabrine Ferber die Umsetzung des Programmes nicht in Frage. „2020 hat gezeigt, wie flexibel der Kulturrucksack durch die Städte und Gemeinden gestaltet werden kann. Im vergangenen Jahr wurden mit 60 durchgeführten Projekten über 3000 Kinder und Jugendliche erreicht.“ Die Organisatoren passen die Planungen laufend an die aktuellsten Entwicklungen an, um alternative Möglichkeiten zur Durchführung umzusetzen. So sind etwa viele Aktionen in den Sommermonaten draußen geplant. „Einige Projekte werden außerdem wiederholt, so dass trotz einer begrenzten Teilnehmerzahl möglichst viele Kinder und Jugendliche teilnehmen können“, versichert Kristina Dröge, Sachgebietsleiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes.

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