Kreisdirektor Sommer und Johanniter-Regionalvorstand Haubrich stellen neuen Rettungswagen in den Dienst

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Freuen sich über die sehr gute Zusammenarbeit bei der Beschaffung des neuen Schwerlast-Rettungswagens (v. l.): Christian Schmale (Notfallsanitäter), Maik Rathje (Dienststellen- und Rettungswachenleiter ), Marcus Hagedorn (Rettungssanitäter), Markus Haubrich (JUH-Regionalvorstand), Dr. Matthias Zahl (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Kreis Steinfurt), Kreisdirektor und Ordnungsdezernent Dr. Martin Sommer, Dr. Karlheinz Fuchs (Medizinischer Einsatzleiter Corona, Kreis Steinfurt), Carsten März (Fachbereichsleiter Ausbildung und Einsatzdienste, JUH), Marvin Lembeck (Arbeitsgruppe Rettungsdienst, Ordnungsamt Kreis Steinfurt). (Foto: Kreis Steinfurt)

. Im Kreis Steinfurt ist seit Kurzem ein Rettungswagen unterwegs, der Menschen mit einem Gewicht bis 350 Kilogramm transportieren kann. Kreisdirektor und Ordnungsdezernent Dr. Martin Sommer und der Regionalvorstand der Johanniter Unfallhilfe Markus Haubrich haben das neue Einsatzfahrzeug offiziell in den Dienst gestellt. Es ist an der Rettungswache der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) in Rheine stationiert – dem Hauptstandort der Johanniter im Kreis Steinfurt.

„Das ist eine gute Nachricht für die Standardisierung des Rettungsdienstes im Kreis Steinfurt“, sagte Sommer, nachdem Maik Rathje, der Dienststellen- und Rettungswachenleiter der JUH in Rheine, die Funktionsweisen des Schwerlast-Rettungswagen erläutert hatte. Standardisierung meint die Ausstattung und das Erscheinungsbild in Farbe und Design, welche identisch sind mit den übrigen Rettungswagen im Kreis Steinfurt. Ein eindeutiger Vorteil, sagt Rathje: „Das heißt, das Rettungsdienstpersonal kann in dem Fahrzeug genauso seiner Arbeit nachgehen, wie in jedem anderen Rettungswagen im Kreis Steinfurt auch. Das jeweilige Material ist an den gleichen Stellen zu finden, wie in jedem anderen Rettungswagen auch. Von der medizinisch-technischen Ausstattung ist es also so, dass wir die adipösen Patienten genauso behandeln können wie alle anderen Patienten auch.“ Unterschiede zu üblichen Einsatzfahrzeugen seien die Spezialtrage mit entsprechender Breite und Traglast, die Ladebordwand, um den Patienten hineinzuschieben und dass bei Bedarf ein Krankenhausbett Platz hat.

Der Kreisdirektor dankte der JUH für den Kauf des 300.000 Euro teuren Rettungswagens, die im Auftrag des Kreises Transporte adipöser Menschen durchführt: „Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Rettungsdienst unseres Ordnungsamtes haben sie die Neubeschaffung umgesetzt. Der neue Rettungswagen ist Symbol unserer engen und sehr guten Zusammenarbeit.“ Der Schwerlast-Rettungswagen ergänzt auch den allgemeinen Rettungsdienst. Für den Einsatz zahlt der Kreis Steinfurt der JUH eine Jahrespauschale. Der bisherige Schwerlast-Rettungswagen, der Patienten bis 330 Kilogramm transportieren konnte, musste nach achtjähriger Laufzeit und 380.000 gefahrenen Kilometern ersetzt werden.

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