Kreis Steinfurt spricht mit verschiedenen Akteuren, um Lage nach Hochphase der Coronavirus-Pandemie zu bewerten

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Dr. Martin Sommer (r.), kommissarischer Landrat des Kreises Steinfurt, und Dr. Jürgen Vutz (l.), Vorstandsvorsitzender von Windmöller & Hölscher, freuten sich über den Austausch. (Foto: Kreis Steinfurt)

Kommissarischer Landrat Dr. Martin Sommer war jetzt beim Lengericher Unternehmen Windmöller & Hölscher zu Gast, um sich mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Vutz über die vergangenen Wochen während der Coronavirus-Pandemie auszutauschen. Im Zuge des Masterplans Corona sucht der Kreis Steinfurt zurzeit den Austausch mit den verschiedensten Akteuren aus dem Kreisgebiet, um möglichst zielgenau auf die Folgen der Pandemie reagieren zu können, und hatte beispielsweisen schon zu einem Treffen mit den Hoteliers aus dem Kreis eingeladen.

Dr. Vutz berichtete unter anderem von einer digitalen Messe, die Windmöller & Hölscher Ende Juni durchgeführt hatte. Da das gewohnte Messeleben aufgrund der Pandemie in diesem Jahr nicht stattfinden kann, hatte das international agierende Unternehmen so eine alternative Möglichkeit geschaffen, seine neuen Produkte vorzustellen. An zwei Tagen nahmen über 2000 Kunden weltweit live an der Messe teil. „Windmöller & Hölscher ist ein gutes Beispiel dafür, wie innovativ viele Unternehmen im Kreis Steinfurt mit der Krise umgehen. Auch in der Kreisverwaltung haben wir die neuen Herausforderungen genutzt, um unsere Digitalisierungs-Strategie weiter voranzutreiben“, erklärte Dr. Sommer.

Mit Blick auf den immensen Bedeutungszuwachs von Video-Konferenzen in den vergangenen Wochen prognostizierte Dr. Vutz für sein Unternehmen, dass auch nach der Krise vermehrt Meetings digital stattfinden werden. Dennoch sei der FMO und damit eine gute Anbindung ein entscheidender Standortfaktor für Windmöller & Hölscher, da der persönliche Kontakt mit internationalen Partnern nicht in Gänze durch digitale Formate ersetzt werden könne.

Der Krisenstab des Kreises hatte das Lengericher Unternehmen während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie als systemrelevant eingestuft, weil es Maschinen entwickelt, die unter anderem in der Herstellung von Verpackungen für Lebensmittel, Haushaltswaren und Medizinprodukte eingesetzt werden.

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