Kreis Steinfurt organisiert flächendeckende Test von Mitarbeitenden der Alten- und Pflegeheime

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Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weitet der Krisenstab des Kreises Steinfurt seine Testkapazitäten für Einrichtungen der Alten- und Pflegeheime aus. In den nächsten Wochen sollen deren Mitarbeitende getestet werden. Die Auswertung nimmt das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA) in Münster vor. Ziel dieses flächendeckenden Vorgehens ist es, diejenigen Beschäftigte herauszufiltern, die symptomfrei aber dennoch infektiös sind – und damit die Infektionsraten in diesen Einrichtungen senken.

„Wir sind froh, kurzfristig eine Lösung gefunden zu haben, die Mitarbeitenden der Pflege- und Altersheime zügig testen lassen zu können. Dadurch kann es uns gelingen, die Infektionsraten in diesen Einrichtungen zu kontrollieren und so die Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen“, sagt der Dezernent für Soziales des Kreises Steinfurt, Tilman Fuchs. Bis zu 100 Tests kann das CVUA täglich für den Kreis Steinfurt auswerten. Da das Labor über keine Kassenzulassung verfügt, kommt der Kreis Steinfurt zunächst selbst für die Finanzierung dieser zusätzlichen Tests auf.

Damit diese in den kommenden Wochen durchgeführt werden können, hat der Fachbereich Gesundheit des Krisenstabs die Einrichtungen im Kreis kontaktiert. Diese senden ihre Mitarbeiterlisten an das Gesundheitsamt, das sich um die Organisation der Tests kümmert. Pflege- und Altenheime, bei denen Fachkräfte bereits positiv auf das Coronavirus getestet wurden, werden dabei prioritär bearbeitet. Infiziertes Personal muss sich in die häusliche Isolation begeben.

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