Kreis Steinfurt gehört zu den Gewinnern „Klimaaktive Kommune 2020“

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Landrat Dr. Martin Sommer (v. l.), Silke Wesselmann (Leiterin des Amtes für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt), die Projektkoordinatoren Claudia França Machado und Christian Böckenholt sowie Frank Tischner (2. Vorsitzender energieland2050 e. V.) freuen sich über den Gewinn. (Foto: Kreis Steinfurt)

Der Kreis Steinfurt gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2020“. Die Auszeichnung wurde für das Projekt „Klimaschutzbürger 2.0“ vergeben.

18 Haushalte aus zwölf kreisangehörigen Kommunen haben ein Jahr lang an einem Selbstversuch teilgenommen, um mehr Klimaschutz in den eigenen Alltag zu integrieren – und die Erfahrungen mit der Öffentlichkeit zu teilen. Schon nach wenigen Monaten zeigten sich messbare Ressourceneinsparungen bei den Beteiligten von fast zehn Prozent.

Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Der Gewinn ist mit 25.000 Euro Preisgeld dotiert, das in weitere Vorhaben zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel zu investieren ist.

Landrat Dr. Martin Sommer freut sich sehr über die Auszeichnung und kündigt an, wie das Preisgeld genutzt werden soll: „Wir möchten die Klimaschutzaktivitäten im Kreis Steinfurt fortführen und das erfolgreiche Projekt ,Klimaschutzbürger 2.0‘ auf die nächste Stufe heben. Da Klimaschutz eine gesellschaftliche Aufgabe ist, möchten wir weiterhin Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren für Bürgerinnen und Bürger schaffen. Unternehmen, die nachhaltige Waren und Dienstleistungen anbieten, sollen eingebunden werden. Die Vernetzung mit ähnlichen Projekten soll intensiviert werden.“

Die Idee von „Klimaschutzbürger 2.0“: Bürgerinnen und Bürger erproben, wie Klimaschutz im Alltag gelingt. Die Erfahrungen werden öffentlich bekannt gemacht und sollen andere zum Nachmachen anregen. 2018 wurden alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis aufgerufen, sich für eine Teilnahme zu bewerben. Bei der Auswahl achtete der Kreis auf eine möglichst weite räumliche Verteilung sowie auf unterschiedliche Haushaltsstrukturen. Das Projekt lief von Januar 2019 bis Februar 2020 und wurde von einem abwechslungsreichen Programm zu den Themen „Ernährung und Konsum“, „nachhaltige Mobilität“ sowie „Energiesparen und Wohnen“ begleitet.

Der Abschlussbericht zum Projekt „Klimaschutzbürger 2.0“ mit einer ausführlichen Projektevaluation steht online zum Download unter www.energieland2050.de zur Verfügung.

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