Insgesamt rund 30.000 junge Hechte wurden am Mittwoch in der Steinfurter Aa ausgesetzt, um den Bestand des Fischbesatzes zu erhöhen. Von Ende Mai bis Mitte Juli vergangenen Jahres erstreckte sich ein Fischsterben in der Steinfurter Aa in ihrem Verlauf von Steinfurt-Borghorst bis nach Wettringen. Ursache war laut Unterer Wasserbörde des Kreises Steinfurt ein übermäßiger Eintrag von Nährstoffen. Die ansässigen Angelsportvereine in Borghorst, Burgsteinfurt und Wettringen fischten damals insgesamt rund 2,5 Tonnen verendete Fische aus dem Gewässer.
Rund 30.000 junge Hechte in Steinfurter Aa ausgesetzt
Jeweils 10.000 Exemplare dieser Hechtbrut erhielten der ASV Borghorst 1951, der ASV Burgsteinfurt und der ASV Posenkieker Wettringen vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e. V. aus Münster. Mitglieder der drei Vereine setzten die kleinen Hechte mithilfe einer Schöpfkelle in geeignete Bereiche des Gewässers mit keiner oder geringer Strömung und mit reichhaltigem Bewuchs von Ufer- und Unterwasserpflanzen aus. Transportiert wurden die Jungfische in großen Fischtransportbeuteln, die Till Seume vom Landesfischereiverband aus Zuchtbereichen am sauerländischen Möhnesee mitbrachte und den glücklichen Angelsportvereinsmitgliedern übergab. „Der Kreis Steinfurt freut sich sehr über die Initiative des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe und hofft, dass durch das Aussetzen der Hechtbrut in der Steinfurter Aa die natürliche Artenzusammensetzung erhalten bleiben“, betonte Martin Grüter von der Unteren Wasserbehörde des Kreises Steinfurt abschließend.




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