Kreis Steinfurt bereitet Aufbau eines Impfzentrums am FMO vor

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Die Corona-Stabsstelle des Kreises Steinfurt bereitet zurzeit den Aufbau eines Impfzentrums vor. Es soll am Terminal A des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) entstehen. Zusätzlich soll es Teams geben, die zu den Menschen fahren, die als Erste gegen das Coronavirus geimpft werden müssen, aber selbst nicht mobil genug sind, um zum Impfzentrum am FMO zu kommen. Anlass ist die Festlegung von Bund und Ländern, Impfstrukturen so vorzuhalten, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme möglich ist. Erwartet wird, dass es zeitnah mindestens einen zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird.

Für den Aufbau des Impfzentrums zeichnet der Leiter der Corona-Stabsstelle, Dr. Karlheinz Fuchs, gesamtverantwortlich. Zudem ist bereits eine Arbeitsgruppe initiiert worden, die von Henning Meyer, Krisenstabsmitglied und abseits der Corona-Krise Leiter des Vermessungs- und Katasteramtes des Kreises Steinfurt, mit Unterstützung durch den Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier geleitet wird.

Die Corona-Stabsstelle koordiniert aktuell beispielsweise bereits die Zusammenarbeit mit Apotheken im Kreisgebiet sowie mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und natürlich mit dem FMO. „Zum Beispiel müssen wir noch klären, in welchem Umfang wir medizinisches Personal, das durch die KVWL bereitgestellt werden soll, für das Impfzentrum benötigen und wie wir dieses einbinden können“, erklärt Dr. Fuchs. Zudem wird mit verschiedenen Apotheken bereits eine mögliche logistische Unterstützung geklärt. Die Herausforderung ist nämlich, dass der Impfstoff bei minus 75 Grad in Spezialkühlschränken gekühlt werden und nach der Umfüllung von Mehrfachgebinden in Einfachgebinde innerhalb kurzer Zeit verabreicht werden muss. Bis zu 1000 Menschen sollen im Impfzentrum am FMO täglich immunisiert werden.

„Unser Ziel ist es, dass das Impfzentrum und auch die mobilen Impfteams Mitte Dezember einsatzbereit sind“, sagt Landrat und Krisenstabsleiter Dr. Martin Sommer. Die Strukturen vorzuhalten, dass möglichst viele Menschen so zeitnah wie möglich gegen das Coronavirus geimpft werden können, sei zurzeit einer der wichtigsten Aspekte der Pandemiebekämpfung. Er sei sicher, dass man gemeinsam mit den Partnern diese Aufgabe gut meistern werde.

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