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Dienstag, Juli 21, 2026
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Königsempfang auf Hof Deitmar

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(Foto: Schwegmann)

Einige wenige neue Schützenkönige fehlten bei diesem hochherrschaftlichem Empfang, waren bereits im Urlaub, der schon länger gebucht war. Etwa 40 neue Würdenträger jedoch waren der Einladung der Vereinigten Schützengesellschaften und der Stadt Emsdetten gefolgt.

Hier, an historischer Stelle, wo bereits 1967 der damals erste Königsempfang stattgefunden hatte, traf man sich zum großen Gruppenfoto um damit in die Ahnengalerie aufgenommen zu werden. Anschließend ging es ins Gebäude, in den Raum in dem zu Zeiten des ersten Königsempfangs noch die wichtigen Entscheidungen des Stadtrates gefallen sind. Heute finden hier gelegentlich noch Seminare statt, Ausstellungen und eben einmal jährlich der Königsempfang, zu dem auch in diesem Jahr wieder der 1. Vorsitzende der Vereinigten Schützengesellschaften, Rainer Müllmann, die zahlreich erschienenen Gäste begrüßte.

Müllmann wies in seinen Begrüßungsworten auf die Unterschiedlichkeit der Schützen hin, groß, klein, dick, dünn, alt, jung, unterschiedliche sexuelle Orientierungen, gesund, mit Handicap, unterschiedlicher Hautfarbe – „In einem aber sollten wir alle gleich agieren und das ist Respekt und Toleranz allen Mitmenschen gegenüber!“

Müllmann begrüßte an dieser Stelle die stellvertretende Bürgermeisterin Ines Brehe, die wiederum in ihren kurzen Grußworten die Glückwünsche des Bürgermeisters Oliver Kellner an die neuen Majestäten überbrachte, der sich aktuell im verdienten Jahresurlaub befindet.

Ferner waren Vertreter des Rates anwesend: Daniel Hellwig (CDU), Heidi Winter-Gerresheim (Die Grünen), Sandra Ortmeier (UWE). Anke Hackethal (SPD) ließ sich entschuldigen. Die katholische Kirchengemeinde St. Pankratius hatte einen Vertreter aus dem Kirchenvorstand geschickt. Ehrenbürger Georg Moenikes war anwesend ebenso wie Vertreter der KGE, des Heimatbundes, der Vereinigten Schützengesellschaften aus Greven, der amtierende Kaiser Emsdettens Haiko Winter, die ehemaligen Kaiser der Stadt Emsdetten Ahaus, Enting, Kattenbeck, Westkemper, Kortmann.

Die Schießfreunde hatten an diesem Morgen die Bewirtung übernommen. Die Reiterei der Westumer Einigkeit übernahm die Vorstellung der neuen Kettenträger und ließ diese jeweils sogleich Hochleben.

Äußerst facettenreich der Rückblick über die Schützenfeste in diesem Jahr, beginnend mit den Isendorf-Veltrupern an Christi-Himmelfahrt, Hembergen und Westumer Einigkeit an Fronleichnam, Pfingsten feierte die Schützengemeinschaft Sinningen, die Bürger und Teupen ermittelten ihre neuen Majestäten am ersten Wochenende im Juli und dann das große Stadtschützenfest mit den Ahlintelern, Austumern, Berge, Dorfbauern, Hagelisten, Hollinger, Kolping, Lehmkuhler, Westumer am vergangenen Wochenende. Von verzweifelter Aspirantensuche bis hin zu acht Aspiranten, die sich direkt bereiterklärten. Von leichten Regenfällen bis zu Temperaturen über 30°C, am Bundesfest sogar Rekordwerte mit 38°C. Die Vorsitzenden der Vereine berichteten über dürftig besuchte Veranstaltungen am Freitag, aber auch über volle Festzelte am Samstag und Sonntag.

Sehr positiv aufgenommen wurde, dass die große Ringpolonaise in diesem Jahr einen Schlenker über den Marktplatz gemacht hat und somit die Bewohner des St. Josef-Stiftes voll in den Genuß dieses wundervollen Anblickes kamen. – Und besonders positiv konnte Müllmann noch erwähnen, dass es während der Schützenfesttage keine dadurch bedingten Polizei- oder Rettungsdiensteinsätze gegeben hat.

Nach dem offiziellen Akt im ehemaligen Ratssaal im Hof Deitmar bei Wasser und Wein, ging es dann in den Außenbereich, wo sich mittlerweile der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Emsdetten positioniert hatte. Hier gab es dann auch das ein oder andere Glas Bier, alkoholfreie Kaltgetränke und belegte Brötchen. Bei angenehmen Temperaturen um die 20°C gab es dann Gelegenheit zu vielen interessanten Gesprächen. Die Vereinslieder der Gesellschaften wurden gesungen und die Könige bekamen Gelegenheit, den Musikzug zu dirigieren.

Damit ist jetzt auch das Schützenfest 2026 Teil der Geschichtsbücher…

H I E R geht’s zurück zum roten Faden!

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