Kita-Öffnungen ab 08.06.2020

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Eingeschränkter Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege ab 08. Juni 2020

  • Eingeschränkter Betreuungsumfang: 10 h weniger als gebucht
  • Auslaufen der Notbetreuung

In einer Pressekonferenz am 20 Mai hat Familienminister Joachim Stamp überraschend seinen Phasenplan für die Kita-Öffnungen geändert. Ab Montag, 08. Juni können wieder alle Kinder in die Kindertagesstätte und in die Kindertagespflege gehen – allerdings im eingeschränkten Regelbetrieb. „Für die Kinder und Eltern ist das eine gute Nachricht! Auch die Einrichtungen freuen sich, jetzt endlich Klarheit zu haben und die Kinder wieder betreuen zu dürfen. Viele Erzieher und Erzieherinnen haben ‚ihre‘ Kinder sehr vermisst“ weiß Jugendamtsleiterin Petra Gittner zu berichten.

Wir hoffen, dass sich in den nächsten Wochen auch an den Schulen etwas tut und hier mehr Präsenzunterricht möglich wird. Das Land überlegt ja auch gerade, ob nicht Lehrerinnen und Lehrer über 60 Jahren nicht doch Präsenzunterricht und Nachmittagsbetreuung geben könnten. Das wäre dann analog der Erzieherinnen und Erzieher für die es ja auch keine Alterseinschränkungen gibt“ wagt Bürgermeister Georg Moenikes einen (für Eltern und Kinder) hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. „Dennoch möchte ich trotz aller Euphorie nochmals eindringlich auf die Einhaltung von Hygieneregeln und Mindestabständen appellieren! Wir dürfen die gewonnenen Lockerungen nicht für selbstverständlich nehmen und aufs Spiel setzen“ wendet sich Moenikes mit Blick auf die aktuellen Quarantänefälle an der Geschwister-Scholl-Schule an alle Emsdettenerinnen und Emsdettener.

Vorgesehen zum 08. Juni sind konkrete folgende Regelungen:

  • Das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben;
  • die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst;
  • alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche (statt 45, 35, 25) in die Kita kommen;
  • Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen;
  • Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen;
  • Erlaubt sind nur feste und räumlich voneinander getrennte Gruppen, keine offenen Konzepte
  • Alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, Hygienekonzepte müssen eingehalten werden
  • Der eingeschränkte Regelbetrieb soll zunächst bis zum 31. August gelten

Ob und wie Kindertagesstätten die Angebote ausweiten können oder einschränken müssen, klären wir in der nächsten Woche mit allen Trägern und Einrichtungen individuell ab“ informiert Petra Gittner.

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