Kinderstadtplan für Emsdetten gestalten

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(Foto: Eike Brünen)

Workshops mit Exkursionen starten am 26. März in der Stadtbibliothek

Ein Stadtplan für die jungen Bewohnerinnen und Bewohner in Emsdetten – eine Projektidee, mit der die Stadtbibliothek Emsdetten die Jury des Deutschen Bibliotheksverbandes überzeugen konnte. Mit der Förderzusage im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll nun der erste Kinderstadtplan für Emsdetten entwickelt werden.

Bei der Entwicklung darf das Wissen der jungen Expertinnen und Experten natürlich nicht fehlen. Der Kinderstadtplan wird gemeinsam mit Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren, einem Medienpädagogen sowie einem Grafiker entwickelt. Ziel ist es, Kindern ab Kindergartenalter eine gute und kindergerechte Übersicht über die Möglichkeiten ihrer zu geben und ihnen insbesondere von ihren jeweiligen Kindergärten und Schulen den Weg zur Bibliothek aufzuzeigen. „Wir freuen uns, dieses tolle und umfangreiche Projekt mit zehn Workshops und vier Exkursionen nun umsetzen zu können“, freut sich Bibliotheksleiter Christoph Höwekamp.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich ab sofort bei der Stadtbibliothek anmelden. Der Auftaktworkshop findet am Samstag, 26. März 2022, von 11.00 bis 14.00 Uhr statt. Workshop Termine finden dann regelmäßig nach den Osterferien jeweils dienstagnachmittags statt. Die Exkursionen sind an Samstagen geplant. Alle Teilnehmenden (mind. fünf Workshops und zwei Exkursionen) erhalten am Ende „ihren“ fertigen Kinderstadtplan in einer gerahmten Form. Geplant ist zudem eine große öffentlichkeitswirksame Vorstellung des Plans zum Auftakt der Sommerleseclubs am 20. Juni 2022.

Die Stadtbibliothek Emsdetten versteht sich als sozialer und kommunikativer Ort und generationsübergreifender Treffpunkt. Sie sichert den freien Zugang zu Informationen und ermöglicht kulturelle Bildung. Übergeordnete Ziele sind Chancengleichheit und Empowerment. Es soll bei den geplanten Workshops also nicht nur um das Lernen mit digitalen Medien gehen, sondern viel mehr um das Lernen über digitale Möglichkeiten und damit den Erwerb zentraler Kompetenzen für einen selbst bestimmten und kreativen Umgang mit einer Vielzahl von Medien.

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