Jürgen Hemesath beim „etwas anderen“ Marathon in Hamm am Start

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(Foto: privat)

Der Weg von Jürgen Hemesath führte am Sonntag zum Lippedamm Hamm Schacht Franz, im Westen von Hamm. Hier fand der vom Veranstalter Frank Pachura ausgerichtete 12. LIDOMA (Lido Marathon) statt. Seit 2017 ist Jürgen Hemesath dort jährlich am Start, da der Lauf immer etwas Besonderes ist. Es geht in erster Linie nicht um Zeiten. Eher steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Veranstaltungsorte waren in der Vergangenheit ein Maisfeld, ein Fledermaustunnel, Zeche Zollverein, eine Motocross-Strecke oder eine Koppel für Springpferde.

Im Landschaftspark Lippepark in Hamm mussten die 92 Teilnehmer mehrere Halden erlaufen oder besser gesagt erklettert werden, denn es waren insgesamt 700 Treppenstufen zu bewältigen. Insgesamt waren 500 Höhenmeter zu überwinden. Außerdem mussten die Athleten den Datteln-Hamm-Kanal überqueren. Der achtförmige Rundkurs musste fünf Mal absolviert werden, um die Marathondistanz von 42,195 Kilometer zu erreichen. Die Strecke wies unterschiedliche Profile aus Asphalt, Schotter und Asche auf. Da es an den Tagen zuvor sehr häufig regnete, war die Strecke stellenweise richtig matschig.

Eine befreundete Läuferin von Jürgen Hemesath wollte nicht alleine laufen, also nahmen die Beiden von Anfang an die Laufstrecke gemeinsam unter die Füße. Ziel von Jürgen Hemesath war es Natascha Engmann zu pushen und zu sehen, welche Platzierung für sie herauskommt. Trotz immer wieder auftretender kleiner Regenschauer lief alles perfekt. Schließlich zog Jürgen Hemesath Natascha Engmann mit einer Zeit von 4:34:34 Stunden zur Gesamtsiegerin der Frauen. Der Lauf war für ihn persönlich die letzte Bestätigung, Läufer zu motivieren, denn am 12. September wird er wieder als Brems- und Zugläufer beim Münster Marathon tätig sein.

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